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Bedenke stets, dass alles vergänglich

Spruchbild: Bedenke stets, dass alles vergänglich, dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Lei …

Bedenke stets, dass alles vergänglich, dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein.

Bedeutung

Der Spruch sucht Trost, indem er Tod, Verlust oder Abschied in ein tragendes Bild fasst. Sterne, Schlaf, Erinnerung oder Wiedersehen lassen die verstorbene Person nicht einfach verschwinden, sondern als innere Verbindung weiterwirken. Seine Bedeutung liegt darin, Trauer nicht zu beschleunigen, sondern ihr eine Sprache zu geben, in der Schmerz, Liebe und Hoffnung nebeneinander bestehen duerfen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen.

Verwendung

Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn Schmerz und Trost behutsam nebeneinander stehen sollen. In persoenlichen Nachrichten sollte die Formulierung nur gewaehlt werden, wenn der Ton zur betroffenen Person passt. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.

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Über Sokrates

Über den Autor

Philosoph · Antik-Griechisch · 470 - 399 v. Chr.

Sokrates (469–399 v. Chr.) war ein athenischer Philosoph, der mit seiner Methode des strukturierten Dialogs – der Maieutik – die Grundlage des abendländischen Denkens legte.

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Sokrates hinterließ keine eigenen Schriften; sein Denken ist allein durch die Werke seiner Schüler Platon und Xenophon überliefert. Er wurde wegen angeblich verderblichen Einflusses auf die Jugend und Missachtung der Götter zum Tod verurteilt, lehnte eine Flucht aus Respekt vor den Gesetzen ab und starb durch den Schierlingsbecher. Sein Einfluss auf die Philosophiegeschichte ist so prägend, dass alle griechischen Denker vor ihm heute als Vorsokratiker bezeichnet werden.

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