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Kein Wind ist dem günstig, der nicht weiß

Spruchbild: Kein Wind ist dem günstig, der nicht weiß,  wohin er segeln will

Kein Wind ist dem günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will

Bedeutung

Michel de Montaigne, der französische Essayist und Begründer der persönlichen Reflexionsliteratur, formuliert in diesem Zitat eine treffende Metapher für das ziellose Leben: Wer nicht weiß, wohin er segeln will, dem nützt kein Wind. Ohne klares Ziel ist jede äußere Bedingung nutzlos – Gelegenheiten, Ressourcen, günstige Umstände verpuffen. Montaigne, der sein eigenes Leben als Experiment der Selbsterforschung verstand, kannte die Bedeutung von Richtung und Absicht. Das Zitat ist eine Mahnung, sich der eigenen Ziele bewusst zu werden.

Verwendung

Passend als Montaigne-Zitat in Texten über Ziele, Lebensplanung und den Sinn von Richtung sowie für Beiträge über persönliche Entwicklung, Selbsterkenntnis und den Umgang mit Gelegenheiten. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Fokus, Zielsetzung und die Notwendigkeit, zu wissen, wohin man will.

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Über Michel de Montaigne

Über den Autor

Philosoph · Französisch · 1533 - 1592

Michel de Montaigne (1533–1592) war französischer Jurist, Skeptiker und Humanist – vor allem aber Begründer der Essayistik als eigenständige Literaturgattung.

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Als dem katholischen Glauben verbundener Politiker bewegte er sich im Umfeld der französischen Monarchie in der Spätrenaissance und der beginnenden Gegenreformation. Seine auf Schloss Montaigne im Périgord verfassten „Essais" gelten als Geburtsstunde einer bis heute lebendigen Schreibform, die das eigene Denken und Erleben in den Mittelpunkt stellt.

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Quadratisches Spruchbild: Kein Wind ist dem günstig, der nicht weiß,  wohin er segeln will

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