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Zorn macht langweilige Menschen geistreich

Spruchbild: Zorn macht langweilige Menschen geistreich.

Zorn macht langweilige Menschen geistreich.

Bedeutung

Bacon beobachtet eine paradoxe Wirkung des Zorns. Menschen, die sonst langweilig, vorsichtig oder ausdrucksarm wirken, können in Wut plötzlich scharf, pointiert und geistreich werden. Der Satz lobt den Zorn nicht unbedingt, aber er erkennt an, dass starke Emotion Hemmungen lösen kann. Seine Ironie liegt darin, dass Geist hier nicht aus Ruhe, sondern aus Erregung aufblitzt. Langweiligkeit wird durch Ärger kurzzeitig unterbrochen. Der Zorn macht nicht besser, aber er macht manche Menschen für einen Moment wacher.

Verwendung

Passend ist das Zitat als trockener Kommentar nach hitzigen Debatten, in Essays über Emotionen oder in humorvollen Beobachtungen über Streit. Bei verletzendem Zorn oder aggressivem Verhalten sollte es nicht verharmlosend eingesetzt werden. Nach einem Streit kann er Humor bringen, sollte aber verletzende Wutausbrüche nicht nachträglich adeln.

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Über Francis Bacon

Über den Autor

Philosoph · Englisch · 1561 - 1626

Francis Bacon (1561–1626) war ein englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann, der als Wegbereiter des Empirismus gilt.

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Francis Bacon steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Albans, 1. Baron Verulam, war ein englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann, der als Wegbereiter des Empirismus gilt. Francis Bacon wird häufig als englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler eingeordnet. Francis Bacon war als englischer philosoph prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Francis Bacon wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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Quadratisches Spruchbild: Zorn macht langweilige Menschen geistreich.

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