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Es tut jeder gut, sich auf seine eigenen Beine zu stellen, diese Beine mögen sein, wie …

Spruchbild: Es tut jeder gut, sich auf seine eigenen Beine zu stellen, diese Beine mögen sein, wie sie …

Es tut jeder gut, sich auf seine eigenen Beine zu stellen, diese Beine mögen sein, wie sie wollen.

Bedeutung

Theodor Fontane ermutigt hier zu Eigenständigkeit ohne Idealbedingungen: Jeder sollte auf seinen eigenen Beinen stehen, egal wie diese Beine beschaffen und wie begrenzt die eigenen Mittel sind. Es braucht keine Perfektion oder optimale Ausgangslage für Selbstständigkeit – die eigenen Mittel reichen als Startpunkt. Ein Plädoyer gegen das endlose Warten auf bessere, günstigere Umstände und für den mutigen Schritt nach vorn. Der Satz ist zugleich bescheiden und mutig, weil er gerade aus Unvollkommenheit Handlungsfähigkeit ableitet.

Verwendung

Ideal für Reden bei Berufseinsteigern, Absolventen oder Menschen nach Rückschlägen. Passt als Ermutigung in Karten zum Jobwechsel, Umzug oder Neuanfang – überall dort, wo Mut zu eigenen Schritten und das Vertrauen in die eigenen Mittel und Fähigkeiten gefragt sind.

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Über Theodor Fontane

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1819 - 1898

Theodor Fontane (1819–1898) schrieb mit „Effi Briest" und „Der Stechlin" Schlüsselwerke des deutschen Realismus – ausgebildeter Apotheker, der erst im Alter zum Romanautor wurde.

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Fontane wuchs in Neuruppin und Swinemünde auf und absolvierte zunächst eine Apothekerausbildung, bevor er als Balladendichter und Journalist Fuß fasste. Als Regierungspressereferent und Redakteur der Kreuzzeitung erarbeitete er nebenbei die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Seinen Ruf als Romanautor begründete er erst im fortgeschrittenen Alter – seine hugenottischen Wurzeln und das Berliner Milieu prägten sein Werk nachhaltig.

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