
Arbeit macht das Leben süß, macht es nie zur Last, der nur hat Bekümmernis, der die Arbeit hasst.
Bedeutung
Das Gedicht argumentiert, dass Arbeit nicht Last, sondern Lebensinhalt und Quelle wahrer Süße sein kann. Wer Arbeit hasst, trägt die eigentliche Bürde des Lebens. Das Bild kehrt die gängige Klageperspektive um: Nicht die Arbeit selbst macht das Leben schwer, sondern die innere Ablehnung und Verweigerung ihr gegenüber. Es spiegelt eine klassische protestantische und bäuerliche Berufsethik wider, die Fleiß, Schaffensfreude und tätiges Engagement als Lebenstugenden begreift und hochhält.
Verwendung
Gut geeignet für Texte über Berufsethik, Arbeitsfreude und innere Motivation im Berufsleben. Passt zu Arbeitsjubiläen, Lehrlings-Zeugnissen und Ratgebern über die richtige Einstellung zur Arbeit. Ideal für Menschen, die ihren Beruf als Berufung begreifen und anderen diese Haltung nahebringen wollen.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (2 Stimmen)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.97 von 5

Ähnliche Sprüche
Wenn alle Menschen ihr Missgeschick auf einen einzigen großen Haufen legten, von dem sich jeder den gleichen Anteil zu …
— Sokrates
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin. Doch ohne Schnaps und Rauch, stirbt die andere Hälfte auch.
Hast du einen Menschen gern, musst du ihn verstehen und nicht hier und da und dort nur nach seinen Fehlern sehen. Scha …
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach