
Alle Frauenkleider sind nur Variationen des ewigen Streites zwischen dem eingestandenen Wunsch, sich zu kleiden, und dem uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden.
Bedeutung
Das Zitat beschreibt Frauenkleidung als ständigen Streit zwischen dem Wunsch, sich zu kleiden, und einem angeblich uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden. Die Formulierung ist stark sexualisierend und reduziert Kleidung von Frauen auf einen Gegensatz aus Verbergen und Enthüllen. Unabhängig von der Zuschreibung wirkt der Satz heute klar problematisch, weil er weibliche Selbstdarstellung von außen deutet und Frauen pauschal einen verborgenen Wunsch unterstellt und objektiviert.
Verwendung
Das Zitat eignet sich höchstens für kritisch kommentierte Sammlungen über alte, sexualisierende Blicke auf Frauen und Mode. Für allgemeine Spruchausspielung, Modezitate oder humorvolle Kontexte ist es ungeeignet. Hinweis: Der Spruch enthält eine sexistische und sexualisierende Pauschaldeutung von Frauenkleidung und sollte nicht unkommentiert verwendet werden.
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Über Laotse
Über den Autor
Philosoph · 6. Jhdt.
Laotse (6. Jh. v. Chr.) war ein legendärer chinesischer Philosoph, dem das Daodejing zugeschrieben wird – das Hauptwerk des von ihm begründeten Daoismus.
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Ob Laotse tatsächlich existierte, ist bis heute ungeklärt: Der Chronist Sima Qian gestand im 1. Jahrhundert v. Chr. selbst, widersprüchliche Quellen vorzufinden. Das ihm zugeschriebene Daodejing entstand wohl spätestens im 4. Jahrhundert v. Chr. und wurde erst unter Han-Kaiser Jing (157–141 v. Chr.) unter diesem Titel zusammengefasst.
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