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Reichtum befriedigt nur die Armut

Spruchbild: Reichtum befriedigt nur die Armut  und auch sie nur bis zu dem Augenblick,  wo man sich da …

Reichtum befriedigt nur die Armut und auch sie nur bis zu dem Augenblick, wo man sich daran gewöhnt hat.

Bedeutung

Puschkin beschreibt Reichtum als begrenzt wirksames Heilmittel gegen Armut. Geld kann Mangel lindern, doch nach der Gewöhnung verliert es seine befriedigende Kraft. Der Spruch kritisiert die Erwartung, Wohlstand könne dauerhaft Zufriedenheit garantieren. Er erkennt den realen Wert materieller Sicherheit an, zeigt aber zugleich, dass menschliches Begehren sich verschiebt. Zufriedenheit entsteht nicht automatisch mit steigendem Besitz. So bleibt die Aussage nah am jeweiligen Motiv und gewinnt für konkrete Lebenslagen eine klare praktische Schärfe.

Verwendung

Passend für Texte über Wohlstand, Konsum, soziale Ungleichheit oder persönliche Zufriedenheit. Der Spruch eignet sich, wenn Geld weder verteufelt noch überhöht werden soll, sondern als begrenzt wirksamer Faktor erscheint. Besonders stimmig ist er, wenn der Begleittext den konkreten Anlass benennt und die Aussage ruhig einordnet für Leserinnen und Leser.

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Über Alexander Puschkin

Über den Autor

Dichter · Russisch · 1799 - 1837

Alexander Puschkin (1799–1837) schrieb „Eugen Onegin“ und gilt als Begründer der modernen russischen Literatursprache.

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Sein Werk vereint Lyrik, Versepos, Prosa, Drama und historische Stoffe in einer Form, die russische Literatur nachhaltig neu ordnete. Wegen seiner politischen Unabhängigkeit und satirischen Schärfe geriet er wiederholt in Konflikt mit dem Zarenstaat. Ein Duell beendete sein Leben früh und trug stark zu seiner mythischen Stellung bei.

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Quadratisches Spruchbild: Reichtum befriedigt nur die Armut  und auch sie nur bis zu dem Augenblick,  wo man sich da …

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