
Trauer kann man nicht sehen, nicht hören, kann sie nur fühlen. Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse. Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben, aber die Hand fasst ins Leere.
Bedeutung
Dieses Bild für Trauer ist ungewöhnlich präzise: Ein Nebel hat keine Form, die man greifen kann. Das Gedicht beschreibt eine Erfahrung, die viele Trauernde kennen: das Gefühl, gegen etwas ankämpfen zu wollen, das sich dem Kampf entzieht. Trauer lässt sich nicht wegdenken, nicht wegargumentieren und nicht wegdrücken – sie bleibt, bis sie von allein geht. Das Bild des Nebels verdeutlicht, warum Trauer so erschöpfend sein kann: Man kämpft gegen etwas Formloses und greift ins Leere.
Verwendung
Passt als einfühlsames Begleitwort für Trauerkarten oder in Texten, die das Erleben von Verlust und Schmerz beschreiben, ohne Ratschläge zu geben. Auch geeignet als Lesestück in der Trauerbegleitung oder als nachdenkliches Zitat für Menschen, die nach Worten suchen, wie Trauer sich anfühlt.
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Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.
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