
Die Sprache ist der Frühling des Geistes.
Bedeutung
Peter Hille richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen frühling und geist. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Bildung, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (3 Stimmen)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 4.05 von 5
Über Peter Hille
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1854 - 1904
Peter Hille (1854–1904) war ein deutscher Schriftsteller, dessen Werk zwischen Spätromantik und Naturalismus angesiedelt ist.
Mehr erfahren
Peter Hille steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Peter Hille wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Peter Hille war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Peter Hille wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

Ähnliche Sprüche
Ein Kind bilden ist die erlesenste Aufgabe die nur irgendjemand haben kann.
— Peter Hille
Das Weib ist ein vernünftiges Märchen.
— Peter Hille
Übertretungen kommen nur von den Geboten, Hühneraugen von zu engen Schuhen.
— Peter Hille
Um einander zu verstehen, brauchen die Menschen nur wenig Worte. Viele Worte brauchen sie nur, um sich nicht zu ver …
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
— Arthur Schopenhauer
Mehr von diesem Autor
Alle Sprüche von Peter Hille →