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Wer eine Menge großer Worte gebraucht

Spruchbild: Wer eine Menge großer Worte gebraucht,  will nicht informieren, sondern imponieren.

Wer eine Menge großer Worte gebraucht, will nicht informieren, sondern imponieren.

Bedeutung

Von Miller beschreibt eine Motivation hinter großer Sprache: Komplizierte, gewichtige Worte dienen selten der Klarheit – sie dienen dem Eindruck. Wer beeindrucken will statt informieren, wählt Wörter nach Klang, nicht nach Inhalt. Das ist Sprachkritik als Menschenkenntnis: Wer viel und schwer redet, hat oft wenig zu sagen, aber viel zu verbergen. Der Satz zielt auf Lernen, Arbeit oder Können als praktische Erfahrung. Er wirkt nicht durch abstrakte Belehrung, sondern dadurch, dass er eine konkrete Haltung zu Fehlern, Leistung oder Wissen verlangt.

Verwendung

Als Kritik an aufgeblasenem Sprachgebrauch. Passend in Diskussionen über Unternehmenskommunikation, akademische Sprache oder politische Rhetorik, als Einladung zu klarer, direkter Ausdrucksweise. Gut geeignet ist er für Schule, Beruf, Prüfungen, Coaching oder Lernprozesse. Er passt besonders, wenn eine konkrete Aufgabe, ein Fehler oder ein nächster Schritt benannt wird.

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Über Oskar von Miller

Über den Autor

Deutsch · 1855 - 1934

Oskar von Miller (1855–1934) machte Elektrotechnik öffentlich sichtbar und gründete 1903 das Deutsche Museum in München.

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Der Ingenieur organisierte frühe spektakuläre Fernübertragungen elektrischer Energie, etwa von Miesbach nach München. Er förderte Wasserkraftprojekte und technische Bildungsarbeit. Mit dem Deutschen Museum schuf er einen neuen Ort, an dem Wissenschaft, Technik und Öffentlichkeit dauerhaft zusammenkommen sollten.

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Quadratisches Spruchbild: Wer eine Menge großer Worte gebraucht,  will nicht informieren, sondern imponieren.

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