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Wir wissen nichts vom Leben

Spruchbild: Wir wissen nichts vom Leben, wie könnten wir etwas vom Tod wissen?

Wir wissen nichts vom Leben, wie könnten wir etwas vom Tod wissen?

Bedeutung

Der Spruch sucht Trost, indem er Tod, Verlust oder Abschied in ein tragendes Bild fasst. Sterne, Schlaf, Erinnerung oder Wiedersehen lassen die verstorbene Person nicht einfach verschwinden, sondern als innere Verbindung weiterwirken. Seine Bedeutung liegt darin, Trauer nicht zu beschleunigen, sondern ihr eine Sprache zu geben, in der Schmerz, Liebe und Hoffnung nebeneinander bestehen duerfen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen.

Verwendung

Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn Schmerz und Trost behutsam nebeneinander stehen sollen. In persoenlichen Nachrichten sollte die Formulierung nur gewaehlt werden, wenn der Ton zur betroffenen Person passt. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.

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Über Konfuzius

Über den Autor

Philosoph · 551 - 471 v. Chr.

Konfuzius (551–479 v. Chr.) war ein chinesischer Philosoph aus Qufu, dessen Lehre menschliche Ordnung durch Ahnenverehrung und das Ideal des moralisch edlen Menschen begründete.

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Konfuzius, latinisiert aus Kong Fuzi („Lehrmeister Kong"), lehrte zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie im Staat Lu, dem heutigen Shandong. Er sah Bildung als den zentralen Weg zur sittlichen Vervollkommnung und strebte nach „Harmonie und Mitte, Gleichmut und Ausgeglichenheit". Sein Denken prägte eine Vorstellung vom Menschen, der durch Einklang mit der allumfassenden Weltordnung Würde und Güte erlangt.

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