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Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt

Spruchbild: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber sti …

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

Bedeutung

Das Bibelwort beschreibt Tod als Bedingung für Frucht: Das Weizenkorn, das nicht stirbt und keimt, bleibt einzeln und wirkungslos. Das, was sich in die Erde gibt, das sein Leben verliert, bringt vielfache Frucht. Das ist ein spirituelles Bild für Hingabe, Opfer und Erneuerung: Erst im Loslassen des Alten entsteht Neues und Reiches. Der schwere Ton gehört zum Sinn des Satzes: Verlust, Sterblichkeit oder Erinnerung werden nicht überspielt, sondern in eine Form gebracht, die Halt oder ernste Klarheit geben kann. Gerade deshalb braucht die Aussage einen behutsamen Anlass.

Verwendung

Passend ist der Bibelbezug für christliche Trauertexte, Andachten oder Gedenkworte, wenn Tod und Fruchtbringen religiös gedeutet werden dürfen. Für allgemeine Beileidskarten ist er nur eingeschränkt geeignet. Der Spruch sollte nicht automatisch ausgespielt werden, weil Sterben und religiöse Deutung ohne Anlass belastend oder fremd wirken können, und nicht unkommentiert empfohlen werden sollte. Ein kurzer Begleitkontext ist daher nötig.

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Quadratisches Spruchbild: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber sti …

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