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Der Hass schadet niemand, aber die

Spruchbild: Der Hass schadet niemand, aber die Verachtung ist es, was den Menschen stürzt.

Der Hass schadet niemand, aber die Verachtung ist es, was den Menschen stürzt.

Bedeutung

Johann Peter Eckermann, Goethes Gesprächspartner, unterscheidet zwischen Hass und Verachtung als zwei sehr unterschiedliche Formen negativer Einstellung gegenüber anderen. Hass ist laut und heftig, doch er lässt den anderen zumindest als Gegner gelten, als jemanden, der noch Bedeutung besitzt und ernst genommen wird. Verachtung hingegen streicht den anderen aus der menschlichen Gemeinschaft heraus und behandelt ihn als nicht existent. Sie trifft tiefer, weil sie dem anderen die Würde des Anerkannt-Werdens vollständig abspricht.

Verwendung

Geeignet für Texte über zwischenmenschliche Konflikte, Mobbing oder psychologische Aspekte von Ausgrenzung. Passt in Essays über Würde, Respekt und die Formen menschlicher Ablehnung. Gut für Diskussionen über den grundlegenden Unterschied zwischen offener Ablehnung, persönlicher Feindschaft und der Entwürdigung durch vollständige Nichtbeachtung.

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Über Johann Peter Eckermann

Über den Autor

1792 - 1854

Johann Peter Eckermann (1792–1854) war ein deutscher Schriftsteller und enger Vertrauter Goethes. Bekannt wurde er durch die „Gespräche mit Goethe", in denen er Beobachtung, Erinnerung und literarische Verehrung zu einem wichtigen Zeugnis der Goethezeit verband. Seine eigene Bedeutung liegt in dieser Kunst des Zuhörens und Bewahrens.

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Johann Peter Eckermann (1792–1854) fand seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem durch seine Nähe zu Goethe. In den „Gesprächen mit Goethe" hielt er Begegnungen, Urteile und Alltagsszenen fest, die bis heute eine zentrale Quelle für das späte Denken Goethes sind. Eckermann war dabei nicht nur Protokollant, sondern auch ein aufmerksamer literarischer Vermittler, dessen Fragen und Beobachtungen den Ton des Werks prägen. Seine eigene Bedeutung liegt in dieser Kunst des Zuhörens und Bewahrens. Seine Sprüche und Gedanken wirken deshalb aus einer Haltung heraus, die Bildung, Treue und genaue Wahrnehmung höher stellt als laute Originalität.

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