
Die Hauptsache ist, dass man lerne, sich selbst zu beherrschen.
Bedeutung
Eckermann, der Goethes Gespräche für die Nachwelt festhielt, formuliert eine Hierarchie der Tugenden: Bevor man andere führt, erziehen oder verbessern möchte, muss man die eigene Reaktionsfähigkeit unter Kontrolle haben. Selbstbeherrschung ist nicht eine Tugend unter anderen, sie ist die Voraussetzung aller anderen. Wer sich nicht selbst führen kann, kann anderen nicht verlässlich helfen, sich zu führen. Das ist eine Einladung zur inneren Arbeit als Fundament jeder äußeren Wirkung, bevor man die Welt verändern will.
Verwendung
Passend in Gesprächen über persönliche Reife, Führung und Selbstdisziplin. Gut geeignet für Reden, persönliche Texte oder Coaching über Selbstregulierung als Grundlage aller Entwicklung. Auch treffend für Bildungsveranstaltungen oder Reflexionstexte über Erziehung, inneres Wachstum und die Bedingungen wirklicher Reife und Führungsfähigkeit.
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Über Johann Peter Eckermann
Über den Autor
1792 - 1854
Johann Peter Eckermann (1792–1854) war ein deutscher Schriftsteller und enger Vertrauter Goethes. Bekannt wurde er durch die „Gespräche mit Goethe", in denen er Beobachtung, Erinnerung und literarische Verehrung zu einem wichtigen Zeugnis der Goethezeit verband. Seine eigene Bedeutung liegt in dieser Kunst des Zuhörens und Bewahrens.
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Johann Peter Eckermann (1792–1854) fand seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem durch seine Nähe zu Goethe. In den „Gesprächen mit Goethe" hielt er Begegnungen, Urteile und Alltagsszenen fest, die bis heute eine zentrale Quelle für das späte Denken Goethes sind. Eckermann war dabei nicht nur Protokollant, sondern auch ein aufmerksamer literarischer Vermittler, dessen Fragen und Beobachtungen den Ton des Werks prägen. Seine eigene Bedeutung liegt in dieser Kunst des Zuhörens und Bewahrens. Seine Sprüche und Gedanken wirken deshalb aus einer Haltung heraus, die Bildung, Treue und genaue Wahrnehmung höher stellt als laute Originalität.

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Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.
— Johann Peter Eckermann
Der Mensch bedarf der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll.
— Johann Peter Eckermann
Alles, was wir tun, hat eine Folge.
— Johann Peter Eckermann
Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.
— Seneca
Kluge Menschen lassen sich belehren. Dumme wissen alles besser.
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