gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Mir tut jeder leid, der nicht mit zwanzig Anarchist war

Spruchbild: Mir tut jeder leid, der nicht mit zwanzig Anarchist war.

Mir tut jeder leid, der nicht mit zwanzig Anarchist war.

Bedeutung

Clemenceaus Satz über das Anarchistsein mit zwanzig ist politisch provokant und generationell zugespitzt. Er beschreibt jugendliche Radikalität als etwas fast Sympathisches oder Verständliches, ohne sie dauerhaft zu empfehlen. Die Aussage lebt von einem politischen Lebensphasenbild: jung rebellisch, später nüchterner. Heute braucht sie Kontext, weil Anarchismus je nach Umfeld sehr unterschiedlich verstanden wird. Der Witz des Satzes liegt in der provozierenden Normalisierung jugendlicher Opposition. Das Zitat reizt durch Übertreibung und darf deshalb nicht als einfache Lebensregel stehen.

Verwendung

Das Zitat passt zu politischen Essays, historischen Porträts, Diskussionen über Jugendprotest oder Reden mit ironischem Ton. Es sollte nicht als pauschale Empfehlung für politische Radikalität verwendet werden. Ein historischer Hinweis auf politische Jugendkultur hilft. Die Aussage ist politisch zugespitzt und braucht einen klaren historischen oder debattierenden Rahmen.

Wie gefällt dir dieser Spruch?

Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (1 Stimme)

Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.88 von 5

Über Georges Clemenceau

Über den Autor

Politiker · Französisch · 1841 - 1929

Georges Clemenceau (1841–1929) führte Frankreich im Ersten Weltkrieg und wurde als „Tiger“ der Dritten Republik gefürchtet.

Mehr erfahren

Der Arzt, Journalist und Politiker bekämpfte Monarchisten, Gegner Dreyfus’ und zögerliche Regierungen mit scharfer Pressearbeit. Als Regierungschef ab 1917 setzte er auf Durchhalten bis zum Sieg. Bei den Friedensverhandlungen von Versailles verlangte er harte Sicherungen gegen Deutschland.

Mehr auf Wikipedia
Quadratisches Spruchbild: Mir tut jeder leid, der nicht mit zwanzig Anarchist war.

Ähnliche Sprüche