
Die Schmerzen, die wir dem Freund offenbart haben, sind schon halb geheilt.
Bedeutung
Ludwig Andreas Feuerbach richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen freundschaft und gesundheit. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Freundschaft, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Ludwig Andreas Feuerbach
Über den Autor
Philosoph · Deutsch · 1804 - 1872
Ludwig Andreas Feuerbach (1804–1872) deutete Religion als bloße Anthropologie und stellte mit seiner Idealismuskritik die Grundlage für moderne Humanwissenschaften wie Psychologie und Ethnologie.
Mehr erfahren
Als Sohn des Juristen Paul Johann Anselm von Feuerbach geboren, entwickelte er eine Ethik des Diesseits, die das menschliche Leben ohne Rückgriff auf Transzendenz begründete. Seine Religions- und Idealismuskritik beeinflusste maßgeblich die politisch-philosophische Bewegung des Vormärz und wirkte prägend auf Denker wie Karl Marx und Friedrich Engels.
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Je glücklicher wir einen anderen machen, umso glücklicher werden wir selbst.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
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— Ludwig Andreas Feuerbach
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