
Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest.
Bedeutung
Robert Koch richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen krankheit und lärm. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Robert Koch
Über den Autor
Deutsch · 1843 - 1910
Robert Koch (1843–1910) entdeckte die Erreger von Milzbrand, Tuberkulose und Cholera und formulierte die Koch’schen Postulate.
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Mit seinen Färbe- und Kulturmethoden machte er Bakterien als konkrete Krankheitsursachen sichtbar. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Das von ihm vorgestellte Tuberkulin erfüllte die Hoffnungen auf Heilung nicht, wurde aber diagnostisch wichtig.
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— Robert Koch
Zukunft - das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
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