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Alle Narrheit erschöpfen -

Spruchbild: Alle Narrheit erschöpfen -  so gelangt man zum Boden der Weisheit

Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit

Bedeutung

Ludwig Börne, der Schriftsteller und Publizist des Jungen Deutschland, formuliert in diesem Satz eine paradoxe Überzeugung über den Weg zur Weisheit: Man muss zuerst alle Narrheit durchgemacht haben, um zum Boden der Weisheit zu gelangen. Das ist keine Empfehlung zur Torheit, sondern eine Überzeugung über die Notwendigkeit gelebter Erfahrung: Weisheit entsteht nicht aus Vorsicht und Theorie, sondern aus gelebtem Leben, einschließlich seiner Fehler und Dummheiten. Börne, der selbst ein Leben politischer Kämpfe und persönlicher Irrwege führte, beschreibt damit eine empirische Epistemologie.

Verwendung

Passend als Börne-Zitat in Texten über Weisheit, Erfahrung und den Weg über die gelebte Torheit zur Reife sowie für Beiträge über Junges Deutschland, Lebensklugheit und die Überzeugung, dass Weisheit gelebte Erfahrung voraussetzt. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über den langen Weg zur Weisheit durch Irrtum und Erfahrung.

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Über Ludwig Börne

Über den Autor

Deutsch · 1786 - 1837

Ludwig Börne (1786–1837) war ein im Frankfurter Ghetto geborener Journalist und Kritiker, dessen pointiert-witzige Schreibweise das deutsche Feuilleton begründete.

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Geboren als Juda Löb Baruch im jüdischen Ghetto Frankfurts, nahm er den Namen Ludwig Börne an. Als Literatur- und Theaterkritiker entwickelte er eine anschauliche, witzige Prosa, die ihn in die Nähe Jean Pauls rückt. Er starb 1837 im Pariser Exil, wohin ihn sein politisches Engagement geführt hatte.

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Quadratisches Spruchbild: Alle Narrheit erschöpfen -  so gelangt man zum Boden der Weisheit

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