
Trost gibt der Himmel, von dem Menschen erwartet man Beistand.
Bedeutung
Börne zieht eine klare Grenze zwischen dem, was Menschen von Gott und was sie voneinander erwarten dürfen. Trost ist eine innere Haltung, die aus dem Glauben kommen kann; Beistand ist ein konkretes Handeln, das Menschen füreinander leisten können und sollen. Das Zitat ist eine stille Kritik an der Passivität: Wer auf Trost wartet, wo Hilfe gefragt wäre, verkennt seine menschliche Pflicht. Mitgefühl allein genügt nicht, es braucht die helfende Hand.
Verwendung
Passt in Texte über Solidarität, Mitmenschlichkeit oder die Grenzen von Trost und die Notwendigkeit konkreter Hilfe. Geeignet für Predigten, Reden bei sozialen Anlässen oder Texte über ehrenamtliches Engagement. Auch gut verwendbar als Impulszitat für Texte über praktische und gelebte Nächstenliebe.
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Über Ludwig Börne
Über den Autor
Deutsch · 1786 - 1837
Ludwig Börne (1786–1837) war ein im Frankfurter Ghetto geborener Journalist und Kritiker, dessen pointiert-witzige Schreibweise das deutsche Feuilleton begründete.
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Geboren als Juda Löb Baruch im jüdischen Ghetto Frankfurts, nahm er den Namen Ludwig Börne an. Als Literatur- und Theaterkritiker entwickelte er eine anschauliche, witzige Prosa, die ihn in die Nähe Jean Pauls rückt. Er starb 1837 im Pariser Exil, wohin ihn sein politisches Engagement geführt hatte.
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