
Immer sind Bücher meine Erquickung, wenn ich traurig bin. Elend bin ich, wenn ich sie verachte.
Bedeutung
Jean Paul, der Romantiker und Humorist, formuliert in diesen Versen eine persönliche Bekenntnis über die Rolle der Bücher in seinem Leben: Sie sind Erquickung in der Trauer und ihr Fehlen eine Art Elend. Das ist keine rhetorische Übertreibung, sondern eine authentische Aussage über die emotionale Bedeutung der Lektüre für den Menschen, der in Büchern lebt. Jean Paul, der selbst ein außerordentlich belesener und schreibfreudiger Autor war, beschreibt damit eine intime Überzeugung: Bücher sind Trost, Nahrung und Notwendigkeit – kein Luxus.
Verwendung
Passend als Jean-Paul-Zitat in Texten über Lesen, Trost durch Bücher und die emotionale Bedeutung der Lektüre sowie für Beiträge über Romantik, Bildung und die Überzeugung, dass Bücher lebensnotwendig sein können. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die heilende und nährende Kraft guter Bücher.
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Über Jean Paul
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1763 - 1825
Jean Paul (1763–1825) war ein deutscher Dichter, dessen Werk zwischen Klassik und Romantik steht und der seinen Namen aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau wählte.
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Eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, wurde er in Wunsiedel geboren und starb 1825 in Bayreuth. Er nahm den französischen Vornamen Jean als Hommage an den Philosophen Jean-Jacques Rousseau an. Sein literarisches Schaffen lässt sich keiner der großen Epochen eindeutig zuordnen und verbindet Elemente der Weimarer Klassik mit denen der Romantik.

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