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Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken

Spruchbild: Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken, durch der Jahrhunderte Strom trä …

Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken, durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt.

Bedeutung

Friedrich von Schiller formuliert in diesem Gedichtvers eine Überzeugung über die besondere Kraft der Schrift: Sie gibt dem stummen Gedanken Körper und Stimme und trägt ihn durch den Strom der Jahrhunderte hindurch. Schreiben ist Verewigung: Was aufgezeichnet ist, übersteht den Tod des Autors und spricht weiter. Schiller, der selbst in Gedichten und Dramen das Bleibende gegenüber dem Vergänglichen suchte, beschreibt damit eine Überzeugung über die Schrift als Medium der Unsterblichkeit des Gedankens.

Verwendung

Passend als Schiller-Zitat in Texten über Schreiben, Überlieferung und die Verewigung des Gedankens durch Sprache sowie für Beiträge über Literatur, Kulturgeschichte und die Fähigkeit der Schrift, Ideen über die Zeit zu retten. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Kraft des geschriebenen Wortes als Brücke der Jahrhunderte.

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Über Friedrich von Schiller

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1759 - 1805

Friedrich von Schiller (1759–1805) war deutscher Dichter, Historiker und Arzt, der Dramen, Lyrik und Essays in der Weimarer Klassik vereinte.

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Geboren in Marbach am Neckar, erhielt Schiller 1802 den Adelstitel „von Schiller". Er starb 1805 in Weimar, wo er eng mit Goethe zusammenarbeitete. Als Arzt ausgebildet, widmete er den Großteil seines Lebens dem literarischen und philosophischen Schaffen.

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