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Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann

Spruchbild: Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann,  ist ein Gänschen; die Frau, die ihn nic …

Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann, ist ein Gänschen; die Frau, die ihn nicht beeinflussen will - eine Heilige.

Bedeutung

Ebner-Eschenbach formuliert eine scharfe, historisch geprägte Pointe über Ehe, Einfluss und weibliche Rolle. Die Frau wird danach über ihre Wirkung auf den Mann beurteilt: Kann sie ihn nicht beeinflussen, gilt sie abwertend als Gänschen; will sie es nicht, als Heilige. Der Witz lebt von Übertreibung und Gesellschaftskritik, bleibt aber in einem alten Rollenbild gefangen. Heute braucht der Satz Abstand, Kontext, Widerspruch und kritische Einordnung.

Verwendung

Allenfalls geeignet für literarische Analysen, historische Zitatkontexte oder kritisch kommentierte Texte über Ehe- und Geschlechterbilder. Unkommentiert passt der Spruch nicht als Beziehungsspruch oder humorvolle Empfehlung. Wegen des überholten Frauenbildes und der abwertenden Formulierung sollte er nicht automatisch ausgespielt werden, sondern nur mit klarer historischer oder kritischer Einordnung erscheinen.

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Über Marie von Ebner-Eschenbach

Über den Autor

Schriftsteller · Österreichisch · 1830 - 1916

Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) war eine österreichische Freifrau und Schriftstellerin, deren psychologische Erzählungen zu den herausragenden deutschsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts zählen.

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Quadratisches Spruchbild: Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann,  ist ein Gänschen; die Frau, die ihn nic …

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