
Wer sich an seine eigene Kindheit nicht deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher.
Bedeutung
Marie von Ebner-Eschenbach, eine der bedeutendsten deutschsprachigen Aphoristikerinnen, verbindet Erziehungskompetenz mit Erinnerungsfähigkeit: Wer sich nicht mehr in die Perspektive eines Kindes versetzen kann, wird Kinder missverstehen. Empathie und lebendige Erinnerung an die eigene Kindheit sind die Grundlage guter Pädagogik. Der Satz mahnt zur aufrichtigen Selbstreflexion als Voraussetzung für echtes Verständnis des kindlichen Erlebens – und richtet sich an jene Erwachsenen, die ihre Kindheit idealisiert oder längst verdrängt haben.
Verwendung
Gut geeignet für pädagogische Fachbeiträge, Elternratgeber und Seminare zur Lehrerausbildung und Erziehungsberatung. Passt als Impuls für Elternabende, pädagogische Fortbildungen oder Texte im Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Auch auf Glückwunschkarten für frischgebackene Eltern oder Lehrpersonen mit nachdenklichem Ton sehr wirkungsvoll.
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Über Marie von Ebner-Eschenbach
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1830 - 1916
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) war eine österreichische Freifrau und Schriftstellerin, deren psychologische Erzählungen zu den herausragenden deutschsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts zählen.
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