
Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler.
Bedeutung
Alfred Krupp richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen arbeit und faulheit. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Beruf, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Alfred Krupp
Über den Autor
Deutsch · 1812 - 1887
Alfred Krupp (1812–1887) baute die Essener Gussstahlfabrik aus und machte Krupp zum Synonym für Stahl und Geschütze.
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Er trieb die industrielle Serienproduktion im großen Maßstab voran und kontrollierte sein Werk mit strenger patriarchalischer Unternehmensführung. Sozialleistungen für Arbeiter verbanden sich bei ihm mit enger Disziplin und Loyalitätserwartung. Unter Alfred Krupp wurde das Unternehmen zu einer Schlüsselmacht der deutschen Schwerindustrie.
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Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein. Dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet
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— Alfred Krupp
Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muß, um zu beweisen, dass er tüchtig …
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Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
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