
Wer den Menschen kennt, liebt die Tiere.
Bedeutung
Die fernöstliche Weisheit ist menschenkritisch und tierfreundlich zugleich. Wer den Menschen wirklich kennt, liebt die Tiere, weil er in ihnen vielleicht Unschuld, Treue oder unverstelltes Dasein findet, das ihm bei Menschen fehlt. Der Satz kann bitter klingen, ist aber nicht bloß misanthropisch. Er würdigt Tiere als Gegenwelt zu menschlicher Berechnung und Enttäuschung. Die Liebe zu Tieren entsteht hier aus Erfahrung mit Menschen. Dadurch geht es vor allem um Tierliebe als Antwort auf menschliche Enttäuschung, nicht um eine beliebig austauschbare Moral.
Verwendung
Passend ist der Spruch für Tierfreunde, Tierschutz, Hundekarten, Naturtexte oder nachdenkliche Beiträge über Menschlichkeit. Er sollte nicht als pauschale Menschenverachtung eingesetzt werden, sondern als liebevolle Aufwertung der Tiere verstanden werden. Gut funktioniert er, wenn der Text Tierliebe ohne Menschenverachtung knapp und persönlich aufgreift. Ein konkretes Tierbeispiel macht die Aussage wärmer und weniger bitter.
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Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige, was Grund dazu hat.
— Mark Twain
Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.
— Albert Einstein
Lass die Hoffnung siegen über die Angst. Lass das Vertrauen siegen über die Ungewissheit. Und deine Liebe wird siegen …
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.