
Wer andere in den Dreck zieht, macht sich selber schmutzig.
Bedeutung
Das britische Sprichwort nutzt ein schmutziges Bild für moralische Selbstbeschädigung. Wer andere in den Dreck zieht, bleibt nicht sauber daneben stehen, sondern beschmutzt sich durch die eigene Herabsetzung mit. Die Aussage trifft Klatsch, Mobbing und öffentliche Diffamierung gleichermaßen. Sie ist praktisch und ethisch zugleich: Schmutzige Angriffe können dem Ziel schaden, aber sie verraten immer auch etwas über den Angreifer. Der Dreck ist hier nicht nur Bild für Rufschädigung, sondern für Selbstentwürdigung.
Verwendung
Gut passt der Spruch zu Gesprächen über Mobbing, üble Nachrede, Streitkultur oder Social-Media-Kommentare. Er eignet sich als klare Grenze gegen Herabwürdigung, sollte aber nicht selbst als weiterer Angriff formuliert werden. Als Anti-Mobbing-Spruch ist er stark, wenn er auf Verhalten zielt und nicht neue Beschämung erzeugt.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 4.88 von 5 (8 Stimmen)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 4.26 von 5

Ähnliche Sprüche
Wenn alle Menschen ihr Missgeschick auf einen einzigen großen Haufen legten, von dem sich jeder den gleichen Anteil zu …
— Sokrates
Eine kleine Meinungsverschiedenheit kann eine grosse Freundschaft nicht zerstören
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.