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Dezember Sprüche

1901 Sprüche — Seite 38

  1. In der Jugend verwechselt man das Feuer des Vergnügens sehr leicht mit der Glut der Liebe.

    Guy de Maupassant

  2. Die eheliche Eintracht ist eine zarte Blume. Wenn ihr der Sonnenschein der Liebe oder die Nahrung der gegenseitigen Achtung fehlt, welkt die Blume schnell dahin.

    August von Kotzebue

  3. Verabschiede Dich vom alten Jahr wie von einer alten Frau, die Du sehr geliebt hast und begrüße das neue Jahr so voller Freude und behutsam, wie ein Baby, das Du gerade empfangen hast.

  4. Vergangen sei vergangen und Zukunft ewig fern; Im Gegenwart gefangen verweilt die Liebe gern.

    Clemens Brentano

  5. Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

    Alfred Friedrich Delp

  6. Wenn die Weihnachtsglocken läuten, wird selbst der Teufel milde.

  7. O du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  8. Wer so liebt ... glaubt auch Unmögliches.

    Elizabeth Barrett Browning

  9. Goldmacher sind verrufen schier, wie wohl ein jeder weiß. Doch bleiben zwei, die längst erprobt: die Ehe und der Fleiß. Der Fleiß macht Gold. Nicht jeder trifft's. Man plagt sich früh und spat u …

    Franz Grillparzer

  10. Wenn die Liebe das Schulmeistern anfängt, hat sie bald Ferien

    Publius Syrus

  11. In einem herzlichen Satz ist genügend Wärme für drei Winter

    Laotse

  12. Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird. Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin …

    Rainer Maria Rilke

  13. Nur ein Mann, der eine gescheite Frau geliebt hat, kann ermessen, was für ein Vergnügen es ist, ein Gänschen zu lieben.

    Charles de Talleyrand

  14. Ehe und Wein haben eines gemeinsam: Die wahre Güte zeigt sich erst nach Jahren.

    William Somerset Maugham

  15. Wo kriegten wir die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wär?

    Wilhelm Busch

  16. Wer die Eitelkeit der Menschen gründlich kennen lernen will, braucht nur die Ursachen und die Wirkungen der Liebe betrachten.

    Blaise Pascal

  17. Alle guten Vorsätze haben etwas Verhängnisvolles, sie werden beständig zu früh gefasst.

    Oscar Wilde

  18. Fege den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.

  19. Wer aus Liebe närrisch wird, der wäre es früher oder später auch ohne Liebe geworden.

    Gotthold Ephraim Lessing

  20. Silbern schimmern schon die Haare bei dem heutigen Jubelpaare. Und doch lautet der ärztliche Befund: "Alles in Ordnung bei diesem Ehebund".

  21. Liebe greift auch in die Ferne, Liebe fesselt ja kein Ort. Wie die Flamme nicht verarmet, Zündet sich an ihrem Feuer Eine andre wachsend fort.

    Friedrich von Schiller

  22. Aus des Schnees Einsamkeit steigt's wie wunderbares Singen - oh du gnadenreiche Zeit!

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  23. Weihnachtszeit O schöne, herrliche Weihnachtszeit! Was bringst du Lust und Fröhlichkeit! Wenn der heilige Christ in jedem Haus teilt seine lieben Gaben aus. Und ist das Häuschen noch so klein, s …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  24. Die Familie ist es, die unsern Zeiten Not tut, sie tut mehr Not als Kunst und Wissenschaft, als Verkehr, Handel, Aufschwung, Fortschritt oder wie alles heißt, was begehrenswert erscheint. Auf de …

    Adalbert Stifter

  25. Das liebe Geld kann alles.

  26. Ich habe dich geliebt und liebe dich noch! Und fiele die Welt zusammen, aus ihren Trümmern stiege noch hervor meiner Liebe Flammen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  27. Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, die Zeit des Sorgens und des Leids. Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

  28. O glücklich, wer ein Herz gefunden, das nur in Liebe denkt und sinnt und, mit der Liebe treu verbunden, sein schöneres Leben erst beginnt. Wo liebend sich zwei Herzen einen, nur eins zu sein in F …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  29. Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.

    Christian Johann Heinrich Heine

  30. Auch wenn man kein heller Kopf ist: in der Adventszeit geht einem ein Licht nach dem anderen auf.

  31. Aus tausend Traurigkeiten zur Krippe gehn wir still, das Kind der Ewigkeiten uns alle trösten will.

    Friedrich von Bodenstedt

  32. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Wie schön geschmückt der festliche Raum! Die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum. O fröhliche Zeit! O seeliger Traum!

  34. Seitdem das Wunderbare vor unsern Augen sich erfüllt hat, haben wir alle Berechnung für das Natürliche verloren.

    Ludwig Börne

  35. Weihnachtszeit! Wer spricht von Siegen? Überstehen ist alles

    Rainer Maria Rilke

  36. Liebst Du das Leben, dann nutze die Zeit, denn daraus ist es gemacht.

    Benjamin Franklin

  37. Der Vater liebt das Kind nur, solange die Mutter bei ihm bleibt.

  38. Wenn sich erhellen ihre ersten Kerzen, dann wandle hinaus zur stillen Nacht, mit einem weihnachtlich gestimmten Herzen und harre, bis ihr Strahlenglanz erwacht.

  39. Wenn du ein Herz gefunden, das treu mit Dir es meint, in guten und bösen Stunden, bleib eng mit ihm vereint!

    Albert Traeger

  40. Wir sehn aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut. Ein neues Jahr, ein neues Glück, die Zeit ist immer gut.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben