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Sprüche über Freundschaft

273 Sprüche — Seite 3

  1. Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.

    Heinrich Leuthold

  2. Zur Freundschaft gehört, dass wir einander gleichen, einander in einigem übertreffen, einander in einigem nicht erreichen.

    Jean Paul

  3. Freundschaft ist keine günstige Gelegenheit, sondern eine angenehme Verantwortung.

    Khalil Gibran

  4. Es ist beschämender, seinen Freunden zu misstrauen, als von ihnen getäuscht zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  5. Im Mißgeschick erkennt man Freundestreuen. Die Leuten sagen's, doch ich hab' erfahren: die sich neidlos mit uns freuen, nicht die uns trösten kommen, sind die wahren.

    Georg Ebers

  6. Verwandte sind selten mehr als Bekannte, und die Zahl wahrer Freunde ist sehr gering.

    August von Kotzebue

  7. Vertraue dich dem Manne nicht an, der jedermanns allgemeiner Freund ist! Er wird nicht irgend jemands besonderer Freund sein.

    Hesiod

  8. Am meisten ist und wahrsten der mein Freund, der warm, nicht heiß, das Gute, das ich habe, und streng nicht, doch genau den Fehl auch sieht.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  9. Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.

    Kurt Tucholsky

  10. Jedes zu großes Übergewicht von einer Seite stört die Freundschaft.

    Adolph Freiherr von Knigge

  11. Wenn Freund zu Freund kommt, stirbt des Verleumders Macht.

    Friedrich Rückert

  12. Alte Freunde sind wie alter Wein, er wird immer besser, und je älter man wird, desto mehr lernt man dieses unendliche Gut zu schätzen.

    Adalbert Stifter

  13. Ein Freund erzieht den anderen.

    Novalis

  14. Die volle Wahrheit kann ein tapferes Herz ertragen; doch nicht die Zweifel, die im finsteren an ihm nagen.

    Jean-Baptiste Molière

  15. Entfernung und lange Abwesenheit tun jeder Freundschaft Eintrag.

    Arthur Schopenhauer

  16. Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  17. Willst du Freunde erwerben? Sei selbst freundlich, vergiß dich selber.

    Andrew Carnegie

  18. Die Menschen haben keine Freunde, weil sie diese nicht in den Kaufhäusern kaufen können.

    Antoine de Saint-Exupéry

  19. Teuer ist mir der Freund, Doch auch den Feind kann ich nützen; Zeigt mir der Freund, was ich kann, Lehrt mich der Feind, was ich soll.

    Friedrich von Schiller

  20. Durch längeres Zusammenleben können wir einen Freund verlieren, durch Trennung nie.

    Wilhelm Müller

  21. Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt die Sonne aus der Welt

    Marcus Tullius Cicero

  22. Beim Wiedersehen nach einer Trennung fragen die Bekannten, was mit uns, die Freunde, was in uns vorgegangen ist.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  23. Gute Briefe sind wie gute Freunde. Sie dürfen es heute eilig haben, aber sie müssen sich morgen Zeit nehmen

    Oscar Wilde

  24. Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr als eine ganze Wagenladung Verehrung

    Carl Hilty

  25. Ich stelle als Tatsache fest, dass, wenn alle Menschen wüssten, was jeder über den anderen sagt, es keine vier Freunde in der Welt gäbe

    Blaise Pascal

  26. Freundschaft heißt vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.

    Alexandre Dumas

  27. Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, dass ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

    Seneca

  28. Es gibt eine Art, Gastfreundschaft zu zeigen, die dem wenigen, was man darreicht, einen höheren Wert gibt als große Schmausereien.

    Adolph Freiherr von Knigge

  29. Freunde gibt's genug, aber sie sind wie die Sonnenuhr, die solange ihren Dienst versieht, wie die goldene Sonne zu scheinen pflegt. Sobald aber die Sonne untergeht, ist auch bei ihr alles aus.

    Abraham a Sancta Clara

  30. Man muss eher prüfen, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt. Denn ohne einen Freund ist das Leben wie das Fressen von Löwe und Wolf.

    Epikur

  31. Etwas sollen wir unseren so genannten guten Freunden immer abzulernen suchen - ihre Scharfsichtigkeit für unsere Fehler.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  32. Hoffe in niemandem einen Freund zu finden, als wer einen Freund in dir gefunden hat.

    Edward Young

  33. Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße.

    Aristoteles

  34. Freundschaft braucht gewisse Lebensparallelen und eine Gemeinsamkeit der Gedanken.

    Henry Adams

  35. Zart ist der Faden der Freundschaft, doch unzertrennlich wie jede Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt, aber auch dehnbar wie Gold, er windet in lieblichen Knoten selbst um die Freun …

    Novalis

  36. Die, die das Leben auf Reisen verbringen, erleben, dass sie viele Reisebekanntschaften haben, aber keine Freunde.

    Seneca

  37. Mach einen Freund nicht einem Bruder gleich, doch wenn, tu ihm als Erster nicht ein Unrecht an.

  38. Wechsle deine Vergnügungen, aber nie deine Freunde!

    Voltaire

  39. Von Freunden geschlagene Wunden heilen schwerer als die von Feinden.

    August Pauly

  40. Freundschaft, Liebe, Stein der Weisen, diese dreie hört ich preisen, und ich pries und suchte sie, aber, ach! Ich fand sie nie!

  41. Die reine Freundschaft reiner Herzen geht Hand in Hand in Freud und Schmerzen, kein Glück, kein Missgeschick trennt sie.

    Johann Kaspar Lavater

  42. Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.

    Marcus Tullius Cicero

  43. Freunde, die uns in der Not nicht verlassen, sind äußerst selten. Sei du einer dieser seltnen Freunde!

    Adolph Freiherr von Knigge

  44. Ein Freund ist gleichsam ein zweites Ich.

    Ambrosius

  45. Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es

    Arthur Schopenhauer

  46. Beim Ratgeben versuche deinem Freund zu helfen, nicht zu gefallen

    Solon

  47. Frauen finden nichts an der Freundschaft, weil sie schal schmeckt nach der Liebe.

    François de la Rochefoucauld

  48. Freundschaft ist ein Zustand, der besteht, wenn jeder Freund glaubt, dem anderen gegenüber eine leichte Überlegenheit zu haben.

    Honoré de Balzac

  49. Für sich selbst genügt ein einziger treuer Freund, und es bedeutet viel, ihn zu besitzen. Um anderen gefällig zu sein, kann man nie genug Freunde haben.

    Jean de la Bruyère

  50. Die meisten Freundschaften sind bloße Beziehungen, die dank stillschweigender Übereinkunft weiterbestehen.

    Nicolas Chamfort

  51. Leute, die sich in ihren Begriffen von der Freundschaft nicht höher schwingen können, als dass sie alle guten Bekannten für Freunde halten, denken, dass nichts gewöhnlicher in der Welt als die Freunds …

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  52. Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt.

    Christian Friedrich Hebbel

  53. Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.

    Khalil Gibran

  54. Ohne Freunde wäre die Welt nur Wildnis.

  55. Oh! In der Freundschaft geht es immer schief, hat man sich erst seine Geldgeheimnisse anvertraut.

    Jules Renard

  56. Zart ist der Faden der Freundschaft. Doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt.

    Novalis

  57. Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen von Menschen, die der Freundschaft Maske tragen.

    Friedrich von Bodenstedt

  58. Der Mann ist töricht, der die Menge der Freunde zählt. Ein Bündel Röhricht hilft dir nicht, wo ein Stab dir fehlt.

    Friedrich Rückert

  59. Der eigentliche Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.

    Annette von Droste-Hülshoff

  60. Freundschaft ist der einzige Klebstoff, der die Welt zusammenhält.

    Woodrow Wilson