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Sprüche über Wunder

91 Sprüche — Seite 2

Ein Wunder beginnt dort, wo das Gewohnte plötzlich seine Selbstverständlichkeit verliert. Es kann in Schönheit, Rettung, Liebe oder im bloßen Staunen über das Dasein selbst aufscheinen und macht sichtbar, dass Wirklichkeit mehr sein kann als Berechnung. Gerade diese Offenheit verleiht dem Thema seine besondere Strahlkraft.

Sprüche über Wunder begleiten viele der wichtigsten Lebensereignisse: Taufe, Konfirmation, Trauerfeiern, Jubiläen und persönliche Wendepunkte. Als Zitat in einer Rede, auf einer Karte oder in einer stillen Stunde geben sie Trost, Orientierung und das Gefühl, nicht allein zu sein.

  1. Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen

    Augustinus

  2. Die Macht des Wunders ist nichts anderes als die Macht der Einbildungskraft.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  3. Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Die Liebe ist ein Wunder, das immer wieder möglich, das Böse eine Tatsache, die immer vorhanden ist.

    Friedrich Dürrenmatt

  5. Wenn ein Herz sich um ein anderes müht, ist immer ein Wunder dabei.

    Ernst Wiechert

  6. Jede Minute des Lebens trägt in sich ihren Wert als Wunder und ihr Gesicht ewiger Jugend.

    Albert Camus

  7. Keiner will gesund leben, keiner gut sein , jener nur durch ein Wunder kuriert, dieser entsündigt werden.

    Emil Gött

  8. Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohlgeöffnete Augen.

    José Ortega y Gasset

  9. Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.

    Oscar Wilde

  10. Seitdem das Wunderbare vor unsern Augen sich erfüllt hat, haben wir alle Berechnung für das Natürliche verloren.

    Ludwig Börne

  11. Wunder kommen zu denen, die an sie glauben.

  12. Das Leben ist ein Mysterium, das man vom schöpferischen Herzen aus erlebt.

    Friedrich Lienhard

  13. Das gehört auch zu den Wundern des Lebens, dass die Menschen das Größte, was sie besitzen, wieder vergessen können.

    August Pauly

  14. Das Leben ist ein Wunder. Es kommt über mich, dass ich oftmals die Augen schließen muss.

    Paula Modersohn-Becker

  15. Wenn Du Märchenaugen hast, ist die Welt voller Wunder!

    Victor Blüthgen

  16. Bargeld ist Aladins Wunderlampe

    Lord Byron

  17. Glaube ist das Samenkorn aller Wunder! Aber aus diesem Samen kann Böses wie Gutes sprießen.

    Prentice Mulford

  18. Das größte und reinste Wunder, wäre es allen sichtbar, dauerte aber nur einen Augenblick, es fiele durch das Hirn der Menschheit glatt durch.

    Prentice Mulford

  19. Nicht ärgern, nur wundern. — Und das Wundern hört dann niemals auf.

    Else Pannek

  20. Nichts kann von außen Wunder in uns wirken, wenn es nicht aus unserem Interesse eine wundersame Antwort erhält.

    Herman Melville

  21. Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben

    Carl Ludwig

  22. Tue den Menschen die Ehre an, ihnen zu vertrauen, dass sie an das Gute glauben, und du wirst sehen, welche Wunder das tut.

    Richard Rothe

  23. Liebe Leute, wenn ihr wüsstet, welche Wunder Liebe tut, mancher Mensch wär' manchem Menschen schon sich selbst zuliebe gut.

  24. Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.

    Augustinus

  25. Man wundert sich über gar nichts, wenn man sich über alle wundert: das ist der Zustand der Kindheit

    Antoine de Rivarol

  26. Ein Wunder ist eine Wirkung, welche die für sie eingesetzten natürlichen Mittel übersteigt

    Blaise Pascal

  27. Nur die Liebe zur Wahrheit schafft Wunder.

    Johannes Kepler

  28. Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst.

    Johannes Kepler

  29. Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.

    Henry Thomas Buckle

  30. Es gibt nichts Wunderbareres, nichts, was die Weisheit des Schöpfers bei den Verständigen heller bezeugt, als die Bewegung der fünf Planeten.

    Johannes Kepler

  31. Ein fester Wille tut überall Wunder.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff