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Sprüche und Zitate von Wilhelm Busch

233 Zitate — Seite 3

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1832 - 1908

Wilhelm Busch (1832–1908) schuf mit Max und Moritz und Die fromme Helene Bildergeschichten, deren Zweizeiler wie „Vater werden ist nicht schwer" zu deutschen Redewendungen wurden.

Mehr auf Wikipedia
  1. Ganz richtig, diese Welt ist nichtig. Auch du, der in Person erscheint, bist ebenfalls nicht gar so wichtig, wie deine Eitelkeit vermeint.

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  2. Ach! reines Glück genießt doch nie, Wer zahlen soll und weiß nicht wie!

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  3. Denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.

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  4. Der größte Lump bleibt obenauf!

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  5. Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist mehr als gut genug für mich.

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  6. Für manchen hat ein Mädchen Reiz, nur bleibt die Liebe seinerseits.

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  7. Das hochfliegende Wort "Freiheit" bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht.

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  8. Eh man auf diese Welt gekommen und noch so still vorlieb genommen, da hat man noch bei nichts was bei; man schwebt herum, ist schuldenfrei, hat keine Uhr und keine Eile und äußerst selten Langewe …

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  9. Das Reden tut dem Menschen gut; wenn man es nämlich selber tut ...

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  10. Ei ja! - da bin ich wirklich froh! Denn, Gott sei Dank! ich bin nicht so!

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  11. Kühle weckt die Tätigkeit; Tätigkeit verkürzt die Zeit.

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  12. Selig sind die Auserwählten, die sich liebten und vermählten; denn sie tragen hübsche Früchte ...

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  13. Wenn's einer davon haben kann, so bleibt er gerne dann und wann des Morgens, wenn das Wetter kühle, noch etwas liegen auf dem Pfühle ...

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  14. Wenn alles sitzen bliebe, was wir in Hass und Liebe so voneinander schwatzen; wenn Lügen Haare wären, wir wären rau wie Bären und hätten keine Glatzen.

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  15. Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet und manchen Jüngling irritiert, ist, dass die Liebe eine Sache, die immer viel Vergnügen mache.

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  16. Das Leben wird schließlich mit dem Tode bestraft.

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  17. Gehorchen wird jeder mit Genuss den Frauen, den hoch geschätzten. Hingegen machen uns meist Verdruss die sonstigen Vorgesetzten.

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  18. Mein Kind, es sind allhier die Dinge, gleichviel, ob große, ob geringe, im wesentlichen so verpackt, dass man sie nicht wie Nüsse knackt.

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  19. Der Weise schweigt. Er kennt die Gründe.

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  20. Denn früh belehrt ihn die Erfahrung, sobald er schrie, bekam er Nahrung.

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  21. Auf rein botanischem Gebiet weilt jeder gern, der voll Gemüt.

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  22. Viel Freude macht, wie männiglich bekannt, für Mann und Weib der heilige Ehestand!

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  23. Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht, manche müssen gesagt werden

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  24. Eh man auf diese Welt gekommen und noch so still vorliebgenommen, da hat man noch bei nichts was bei; man schwebt herum, ist schuldenfrei, hat keine Uhr und keine Eile und äußerst selten Langewei …

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  25. Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen

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  26. Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!

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  27. Der Ort ist gut, die Lage neu. Der alte Lump ist auch dabei.

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  28. Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster, der von vergangnen Zeiten träumt, an die Gelegenheit zum Laster, die er versäumt.

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  29. Wer vielleicht zur guten Tat keine rechte Neigung hat, dem wird Fasten und Kastein immerhin erfrischend sein.

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  30. Wo viele zarte Hände walten - na, das ist so wie es ist! Kellerschlüssel, Bodenschlüssel führen leicht zu Zank und Zwist.

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  31. Der Wein ist ein vortrefflich Ding, die Weiber achten's leider zu gering und haben's nicht bedacht. Er stärket den Mut, bewegt das Herz in frischer Glut er stärket den Mut, bewegt das Herz bei …

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  32. Ich kann nirgendwo die Liebe Gottes besser ablesen als im Kreuz... Da eröffnet er die Quelle, die mich freimacht von aller Schuld. Da ist eine Tür in den Himmel.

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  33. Als mir die Zeit entgegenkam, erschien sie mir hübsch wundersam und angenehm und lecker. Sie ging vorüber, und -o weh! - nun, da ich sie von hinten seh, bemerk ich ihren Höcker.

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  34. Gute Tiere, spricht der Weise, musst du züchten, musst du kaufen, doch die Ratten und die Mäuse, kommen ganz von selbst gelaufen.

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  35. Das weiß ein jeder, wer's auch sei, gesund und stärkend ist das Ei.

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  36. Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.

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  37. Sokrates, der alte Greis, sagte oft in tiefen Sorgen: "ach, wie viel ist doch verborgen, was man immer noch nicht weiß."

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  38. Der Ruhm, wie alle Schwindelware, hält selten über tausend Jahre. Zumeist vergeht schon etwas eh'r die Haltbarkeit und die Kulör.

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  39. Froh hupft der Floh. - Vermutlich bleibt es noch lange so.

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  40. Ratsam ist und bleibt es immer für ein junges Frauenzimmer, einen Mann sich zu erwählen und womöglich zu vermählen ...

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  41. So spricht der Weise, grau von Haar, ernst, würdig, sachgemäß und klar ...

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  42. Vor allen der Politikus gönnt sich der Rede Vollgenuß; und wenn er von was sagt, so sei's, ist man auch sicher, dass er's weiß.

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  43. Je älter man wird, desto hastiger tritt sie einem auf die Hacken, die Zeit, die so genannte

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  44. Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt in dieser Welt, was ihm bestimmt.

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  45. Willst du das Leben recht verstehen, musst du's nicht nur von vorn besehen. Von vorn betrachtet sieht ein Haus meist besser als von hinten aus.

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  46. Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!

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  47. Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.

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  48. Hätte einer auch mehr Verstand als die drei Weisen aus dem Morgenland und ließe sich dünken, er wäre wohl nie dem Sternlein nachgereist wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtle …

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  49. Wem Fortuna ein Haus geschenkt, dem schenkt sie auch Möbel.

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  50. Besonders tief und voll Empörung fühlt man die pekuniäre Störung

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  51. Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht es nicht.

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  52. Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

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  53. Ungeduld hat meistens Schuld

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  54. Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird

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  55. Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.

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  56. Kurzum - so sprach er - ich sage bloß, wenn man den alten Erdenkloß, der, täglich teilweis aufgewärmt, langweilig präzis um die Sonne schwärmt, genau besieht und wohl betrachtet und, was darauf p …

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  57. Doch größern Ruhm wird der verdienen, der Farben kauft und malt mit ihnen ...

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  58. Drum soll ein Kind die weisen Lehren der alten Leute hochverehren! die haben alles hinter sich und sind, gottlob! recht tugendlich!

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  59. Er muss zahlen. - Und von je tat ihm das doch gar so weh.

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  60. Zwar man zeuget viele Kinder, doch man denket nichts dabei. Und die Kinder werden Sünder, wenn's den Eltern einerlei.

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