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Sprüche über Wein

86 Sprüche — Seite 2

Wein steht seit jeher für Genuss, Geselligkeit und jene gelöste Stimmung, in der das Herz freier wird als im nüchternen Alltag. Zugleich trägt er etwas Doppeldeutiges in sich, weil im Rausch Offenheit und Entgrenzung dicht beieinanderliegen. Gerade deshalb ist das Thema so reich an Bildern und Zwischentönen.

Sprüche über Wein passen hervorragend auf Einladungskarten, Menükarten, als Tischkarten bei Feiern oder als humorvolle Dekoration in Küchen und Restaurants. Sie feiern das Genießen als menschliche Kunst und erinnern daran, dass Freude am Tisch eine der ältesten Kulturtechniken ist.

  1. Im Wein liegt Wahrheit - und mit der stößt man überall an.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  2. Wein ist Poesie in Flaschen.

    Robert Louis Stevenson

  3. Wein ist der befeuernde Geist aller Feste und der König aller Getränke.

    Theodor Heuss

  4. Im Wein ist Wahrheit, und mit beiden pflegt man anzustoßen.

    Peter Sirius

  5. Bietet man den Wein vielen Gästen an, geht er bald zu Ende.

    Lü Bu We

  6. Wenn der Wein nicht wäre, müsste aus der Menschenwelt jede Liebeslust und jede Freude schwinden.

    Euripides

  7. Wo der Wein fehlt, da stirbt der Reiz der Venus, da ist der Himmel der Menschen wüst und freudlos.

    Euripides

  8. Im Wein liegt die Wahrheit - und im Weinkeller liegen wir.

  9. Der liebe Gott hat nicht gewollt, dass edler Wein verderben sollt, drum hat er auch zum Saft der Reben den nötigen Durst dazu gegeben

  10. Ein guter Wein und ein schönes Weib sind zwei süße Gifte

  11. Juni mehr als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.

  12. Windstill muss St. Stephan sein, soll der nächste Wein gedeih'n. (26. Dez.)

  13. Die Freundschaft, die der Wein gebracht, die hält wie Wein nur eine Nacht.

  14. Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  15. Geht der Wein aus, hört das Gespräch auf, geht das Geld aus, bleiben die Freunde aus.

  16. Nimmt der Wein den Kopf Dir ein, sind auch die Füße nicht mehr Dein.

  17. Sylvesternacht wenig Wind und Morgensonne, gibt Hoffnung auf Wein und Korn. (31. Dez.)

  18. Wind in der Sylvesternacht, hat nie Wein und Korn gebracht. 31. Dez.)

  19. Regen lässt das Gras wachsen - Wein das Gespräch.

  20. Der Wein heilt und erfreut den Menschen mit seiner wohltuenden Wärme und großen Kraft.

    Hildegard von Bingen

  21. Die Frau und der Wein nehmen dem Mann die Urteilskraft.

  22. Guter Wein verdirbt den Beutel, böser schadet sehr dem Magen. Besser aber ist, den Beutel als den Magen plagen.

    Friedrich von Logau

  23. Wird einer früh vom Tod betroffen, heißt´s gleich, der hat sich tot gesoffen. Ist´s einer von den guten Alten, dann heißt´s gleich: Den hat der Wein erhalten.

  24. Wenn du dir Bier leisten kannst, trink Wasser, wenn du dir Wein leisten kannst, trink Bier.

  25. Stürmt es im August, so gibt es weder Wein noch Most.

  26. Ohne Wein und Brot leidet Liebe Not.