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Sprüche über Weihnachten

110 Sprüche — Seite 2

Wenige Zeiten des Jahres tragen so viel Wärme, Erinnerung und Erwartung in sich wie Weihnachten. Zwischen Lichtern, Liedern und vertrauten Gesten verdichten sich Sehnsucht nach Frieden, Nähe und einem besonderen Innehalten im Lauf des Alltags. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Festliche, sondern auch das Herz.

Seine besondere Stimmung entsteht aus dem Zusammenspiel von Tradition, Geborgenheit und stiller Hoffnung. Weihnachten erinnert daran, dass Gemeinschaft, Liebe und Besinnung selbst in kalten Tagen einen hellen Mittelpunkt schaffen können.

  1. Kommt und seht das Wunder an. Seht was Gottes Lieb' getan. Seinen Sohn als kleines Kind man in einer Krippe find't.

    Matthias Claudius

  2. Oh schöne, herrliche Weihnachtszeit, was bringst du Lust und Fröhlichkeit, wenn der heilige Christ in jedem Haus teilt seine lieben Gaben aus.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  3. Lasst die Glocken klingen, lasst die Flöten singen, lasst die Freude erwachen, Tür und Tor aufmachen, lasst das Kind herein mit dem hellen Schein!

  4. Weihnachten Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm …

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  5. Mein Kind, es sind allhier die Dinge, gleichviel, ob große, ob geringe, im wesentlichen so verpackt, dass man sie nicht wie Nüsse knackt.

    Wilhelm Busch

  6. Zähle alles zusammen, was sich für Geld nicht kaufen lässt und du hast eine schöne Bescherung.

  7. Es gibt so wunderweiße Nächte, drin alle Dinge silbern sind. Da schimmert mancher Stern so lind, als ob der fromme Hirten brächte zu einem neuen Jesuskind. Weit wie mit dichtem Demantstaube best …

    Rainer Maria Rilke

  8. Zu Bethlehem, da ruht ein Kind im Kripplein eng und klein, das Kindlein ist ein Gotteskind, nennt Erd und Himmel sein.

    Annette von Droste-Hülshoff

  9. Gottes Weihnacht ist voller Boten - und einige sind unterwegs zu dir.

  10. Ein Fest naht, ein Fest wie kein anderes. Für alle, die guten Willens sind. Ein Fest, dessen Geist die Welt umspannt, und über Berge und Täler verkündet: Christ ist geboren.

    Joachim Ringelnatz

  11. Die Weihnachtshoffnung auf Frieden und guten Willen unter allen Menschen kann nicht länger als eine Art frommer Traum von einigen Schwärmern abgetan werden.

    Martin Luther King

  12. Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.

    Friedrich von Bodelschwingh

  13. Hätte einer auch mehr Verstand als die drei Weisen aus dem Morgenland und ließe sich dünken, er wäre wohl nie dem Sternlein nachgereist wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtle …

    Wilhelm Busch

  14. Steckt die Krähe zu Weihnachten im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee. (25. Dez.)

  15. Zweige schneiden zu St. Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da. (04. Dez.)

  16. Sind um Michael die Vögel noch hier, haben bis Weihnachten lindes Wetter wir. (29. Sept.)

  17. Einige spielen das ganze Jahr Weihnachtsmann: erfüllen anderen Wünsche, die sich diese nie gewünscht haben.

    Bertolt Brecht

  18. Weihnachten - Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht

    Jean-Paul Sartre

  19. Ein Fest der Freude und der Freundschaft soll es sein. Denn Freundschaft ist das schönste Geschenk, das Menschen sich machen können.

  20. In der Geborgenheit der Familie Weihnachten zu feiern, ist in der heutigen Zeit wohl das schönste aller Geschenke!

  21. Vom Jakobstag der Vormittag, man das Wetter zu Weihnachten deuten mag. (25. Juli)

  22. St. Jakob klar und rein, wird das Christfest frostig sein. (25. Juli)

  23. Zeit für Liebe und Gefühl, heute bleibt es draußen kühl. Kerzenschein und Apfelduft - es liegt Weihnachten in der Luft.

  24. Du bist dort und wir sind hier das Weihnachtsfest steht vor der Tür Gedanken schweben fort zu dir gefüllt mit süßen Grüßen. Fröhliche Weihnachten!

  25. Zur Weihnacht zeigt die Welt sich immer so, wie sie sein könnte, wenn es die anderen 364 Tage im Jahr nicht gäbe.

  26. O Weihnacht! Weihnacht! Höchste Feier! Wir fassen ihre Wonne nicht. Sie hüllt in ihre heil'gen Schleier das seligste Geheimnis dicht.

    Nikolaus Lenau

  27. Auf windige Weihnachten folgt ein glückliches Jahr. (26. Dez.)

  28. Der Friede und die Freude der Weihnacht bleibe als Segen im kommenden Jahr.

  29. Schenke herzlich und frei. Schenke dabei, was in dir wohnt an Meinung, Geschmack und Humor, so dass die eigene Freude zuvor dich reichlich belohnt.

    Joachim Ringelnatz

  30. Setz vors Bett die schönen Sachen, nimm dein Püppchen mit hinein! Morgen, wenn du wirst erwachen, soll noch alles bei dir sein!

    Theodor Storm

  31. Die beste Weihnachtsdekoration ist vielleicht, von lächelnden Gesichtern umgeben zu sein.

  32. Hält der Oktober das Laut, liegt zu Christnacht noch Staub.

  33. Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

    Alfred Friedrich Delp

  34. Wenn die Weihnachtsglocken läuten, wird selbst der Teufel milde.

  35. Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird. Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin …

    Rainer Maria Rilke

  36. Aus des Schnees Einsamkeit steigt's wie wunderbares Singen - oh du gnadenreiche Zeit!

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  37. Weihnachtszeit O schöne, herrliche Weihnachtszeit! Was bringst du Lust und Fröhlichkeit! Wenn der heilige Christ in jedem Haus teilt seine lieben Gaben aus. Und ist das Häuschen noch so klein, s …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  38. Auch wenn man kein heller Kopf ist: in der Adventszeit geht einem ein Licht nach dem anderen auf.

  39. Aus tausend Traurigkeiten zur Krippe gehn wir still, das Kind der Ewigkeiten uns alle trösten will.

    Friedrich von Bodenstedt

  40. Wie schön geschmückt der festliche Raum! Die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum. O fröhliche Zeit! O seeliger Traum!

  41. Seitdem das Wunderbare vor unsern Augen sich erfüllt hat, haben wir alle Berechnung für das Natürliche verloren.

    Ludwig Börne

  42. Weihnachtszeit! Wer spricht von Siegen? Überstehen ist alles

    Rainer Maria Rilke

  43. Wenn sich erhellen ihre ersten Kerzen, dann wandle hinaus zur stillen Nacht, mit einem weihnachtlich gestimmten Herzen und harre, bis ihr Strahlenglanz erwacht.

  44. Wenn alles schon schläft in dunkler Nacht, dann holet ihn bei Sternenschein und schlüpfet eh einer sichs gedacht gar heimlich damit ins Haus hinein. Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig, hän …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  45. Der Christbaum ist der schönste Baum, den wir auf Erden kennen, im Garten klein, im engsten Raum, wie lieblich blüht der Wunderbaum, wenn seine Blümchen brennen!

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  46. Knecht Ruprecht Von drauß' vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen. Und droben aus dem Himmelstor s …

    Theodor Storm

  47. Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig, sondern das Licht.

    Antoine de Saint-Exupéry

  48. Die meisten Menschen bringen so das ganze Leben hin, dass sie sich von Pfingsten nach Weihnachten und von Weihnachten nach Pfingsten sehnen.

    Theodor Fontane

  49. Wenn es Weihnachten flockt auf allen Wegen, das bringt den Feldern Segen. (24. Dez.)

  50. Die Saat der Liebe wird immer aufs Neue gesät in diesen heiligen Nächten, jene Saat, die einmal aufgehn soll als Ernte einem besseren Menschentum und der erlösten Kreatur.

    Manfred Kyber