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Sprüche und Zitate von Theodor Fontane

114 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1819 - 1898

Theodor Fontane (1819–1898) schrieb mit „Effi Briest" und „Der Stechlin" Schlüsselwerke des deutschen Realismus – ausgebildeter Apotheker, der erst im Alter zum Romanautor wurde.

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  1. Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel. Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks.

    3.7
  2. Das Leben gleicht einer Reise, Silvester einem Meilenstein.

    3.7
  3. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen und es kommt ein neuer Tag. In dem ewigen Kommen, Schwinden wie der Schmerz liegt auch das Glück …

    3.7
  4. Weiss sind Türme, Dächer, Zweige, und das Jahr geht auf die Neige, und das schönste Fest ist da!

    3.7
  5. Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.

    3.7
  6. Das Glück, kein Reiter wird's erjagen; es ist nicht dort, es ist nicht hier: Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

    3.7
  7. Der Mensch verzweifelt leicht, aber im Hoffen ist er doch noch größer.

    3.7
  8. Das Haus, die Heimat, die Beschränkung, die sind das Glück und sind die Welt.

    3.7
  9. O schüttle ab den schweren Traum und die lange Winterruh! Es wagt der alte Apfelbaum, Herze - wag's auch du.

    3.6
  10. Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

    3.6
  11. Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.

    3.6
  12. Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen - das ist schon viel!

    3.6
  13. Harre, hoffe. Nicht vergebens zählest du der Stunden Schlag: Wechsel ist das Los des Lebens, und - es kommt ein andrer Tag.

    3.6
  14. Das Gute, das man hat, nimmt man als selbstverständlich hin, nd von dem, was einem fehlt, macht man mehr, als man bei richtiger und dankbarer Betrachtung daraus machen sollte.

    3.6
  15. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    3.6
  16. Und ist auch noch so dünn der Tee, und tut dir irgendwo was weh - Rum, Rum, dann sind gleich alle Schmerzen stumm.

    3.6
  17. Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.

    3.6
  18. Kummer, sei lahm! Sorge, sei blind! Es lebe das Geburtstagskind.

    3.6
  19. Die Nerven - ach du lieber Gott! Die Leber wird zum Kinderspott, die Leber und der Magen; doch würd auch alles weh und wund, eh bien, bleibt nur das Herz gesund, so wollen wir's ertragen.

    3.5
  20. Sei heiter und vergnügt und nimm teil an der Freude der anderen. Dabei fällt dann immer auch etwas eigene Freude ab.

    3.5
  21. Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede.

    3.5
  22. Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer - das ist die Hauptsache.

    3.5
  23. Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das so genannte große Glück davon abhäng, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht, oder gut …

    3.5
  24. Die Tränen lassen nichts gelingen. Wer schaffen will, muss fröhlich sein.

    3.4
  25. Vierzehn Tage Reiselust sind besser als vier Wochen Reiseluft.

    3.4
  26. Streue nur gute Körner aus und sorge nicht, was aus ihnen wird

    3.4
  27. Ein neues Jahr, ein neues Jahr, was werden die Tage bringen? Wird's werden wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen?

    3.4
  28. Ein neues Buch, ein neues Jahr - was werden die Tage bringen? Wird's werden, wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen? Ich möchte leben, bis all dies Glühn rücklässt einen leuchtenden Funk …

    3.3
  29. Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.

    3.3
  30. Mit der Lust zu leben nimmt auch die Lust zu arbeiten zu und der Mut, mehr zu unternehmen

    3.3
  31. Gewonnen kann durch Trübseligkeit nie etwas werden.

    3.2
  32. Die Ehe, zum Mindesten das Glück derselben, beruht nicht auf der Ergänzung, sondern auf dem gegenseitigen Verständnis. Mann und Frau müssen nicht Gegensätze, sondern Abstufungen, ihre Temperament …

    3.2
  33. Die meisten Menschen bringen so das ganze Leben hin, dass sie sich von Pfingsten nach Weihnachten und von Weihnachten nach Pfingsten sehnen.

    2.3
  34. Alle Worte, die von Herzen kommen, sind gute Worte, und wenn sie mir helfen so frag ich nicht danach, ob es so genannte richtige Worte sind oder nicht.

  35. Abwechslung ist des Lebens Reiz, was freilich jede glückliche Ehe zu widerlegen scheint.

  36. Vielleicht kann man glücklich sein, wenn man es sein will. Und ich habe einmal gelesen, man könne das Glück lernen. Das hat mir gefallen.

  37. In der Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung.

  38. Am Mute hängt der Erfolg.

  39. Ein guter Wille kann schwach werden und wir müssen das Gute tun, solange wir noch Kraft haben und die Lust in uns dazu lebendig ist.

  40. Wer rät, gerät leicht mit hinein.

  41. Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regen für beides zu entscheiden.

  42. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen, und es kommt ein anderer Tag.

  43. Wir bedürfen eines kleinen Kreises, um groß zu sein, und wir sind klein, wenn wir die Welt umfassen wollen.

  44. Ich bin immer - auch im Leben - für Ruhepunkte. Parks ohne Bänke können mir gestohlen bleiben.

  45. Das Glück ist kein Geschenk- nur ein Darlehen.

  46. Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.

  47. Alle haben wir die Neigung, uns zum Sklaven der Stunde und der Überlieferung zu machen.

  48. Wo Verstand befiehlt, ist der Gehorsam leicht.

  49. Wir wissen wenigstens, dass wir nichts taugen, und in dieser Erkenntnis ist die Möglichkeit der Besserung gegeben

  50. Kinder sind immer egoistisch und die Sache ist die und kommt dadurch wieder in Ordnung, dass ihnen die eigenen Kinder später auch eine tüchtige Nuss zu knacken geben.

  51. Sich abschließen heißt sich einmauern, und sich einmauern ist Tod.

  52. Je freier man atmet, je freier lebt man

  53. Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.

  54. Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig