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Sprüche über Schutz

256 Sprüche — Seite 3

Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.

Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.

  1. Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.

  2. Wenn ein Kind stolpert, hält ein guter Engel seine Hände hin.

  3. Man muss den Tag glücklich preisen, an dem man etwas Böses verhütet oder etwas Gutes gefördert hat

    Vinzenz von Paul

  4. Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biß einen gewissen Widerstand entgegen.

    Gilbert Keith Chesterton

  5. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    Oscar Wilde

  6. Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.

    Oscar Wilde

  7. Ob die Jahre uns entgleiten, Wellen gleich an Ufers Rand, auch die Flüchtigkeit der Zeiten hältst du, Herr, mit starker Hand.

  8. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    Johann Gottfried Seume

  9. Erziehung ist die billigste Verteidigung der Nationen.

    Edmund Burke

  10. Wer seine eigene Freiheit sichern will, muss selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.

    Thomas Paine

  11. Zart ist der Faden der Freundschaft. Doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt.

    Novalis

  12. Viele unserer Ängste sind nichts als Riegel vor den Türen zu den Gemächern des Märchenpalastes unserer Seele. Doch kein Riegel kann auf die Dauer unserem Verlangen widerstehen, unsere inneren Wund …

  13. Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.

  14. Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  15. Man verlässt Gott nicht, wenn man zu einem Hilfsbedürftigen geht, denn man findet ihn dort wieder

    Vinzenz von Paul

  16. Feigheit ist der wirksamste Schutz gegen die Versuchung

  17. Möget Ihr bewahrt werden vor den Schauern des Elends, vor den Güssen des Unglücks und vor den Krankheiten im Lauf des Jahres. Möget ihr eure Gesundheit erhalten in der Liebe Gottes und eurer Nachb …

  18. Ich weiß, dass ein freuriges Pferd auf eben dem Steig samt seinem Reiter den Hals brechen kann, über welchen der bedächtige Esel ohne straucheln geht.

    Gotthold Ephraim Lessing

  19. Wie schön ist eine lange, lange Reise! Wie oft habe ich danach wie nach einem Rettungsanker gegriffen! Und wie oft hat mich so eine Reise errettet!

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  20. Eine alte Katze und ein alter Hund denken an ihr Heim.

  21. Wer das Gute, Schöne und Wahre in seinem Herzen wohl begründet hat, dem wird es so leicht nicht entrissen werden.

  22. Ehe: ein bewaffnetes Bündnis gegen die Außenwelt.

    Gilbert Keith Chesterton

  23. Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.

    Jean-Jacques Rousseau

  24. Einsamkeit ist die Zufluchtsstätte der Geistreichen und die Folterkammer der Geistesarmen.

  25. Die Dummheit schützt vor Schande, gleichwie die Dreistigkeit vor Armut.

    Leonardo da Vinci

  26. Die Liebe ist das Wohlgefallen am Guten; das Gute ist der einzige Grund der Liebe. Lieben heißt: jemandem Gutes tun wollen.

    Thomas von Aquin

  27. Tradition ist die Methode, die verhindern will, dass Kinder ihre Eltern übertreffen.

    Jean Jaurès

  28. Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.

    Kurt Tucholsky

  29. Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückzieht, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.

    Friedrich Nietzsche

  30. Auf Tugend gegründetes Glück wird durch nichts zerstört.

    Leo Tolstoi

  31. In Kriegszeiten ist die Wahrheit so kostbar, dass man ihr eine Leibwache aus Lügen zur Seite stellen muss.

    Winston Churchill

  32. Eine der blamabelsten Angelegenheiten ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste

    Theodor Heuss

  33. Geborgenheit — ist wie ein Mantel aus menschlicher Wärme.

    Else Pannek

  34. Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei.

    Elizabeth von Arnim

  35. Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers

    Oscar Wilde

  36. Es ist schon dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

  37. Freundschaft - ein Schiff, groß genug, um bei gutem Wetter zwei Menschen, bei schlechtem aber nur einen zu tragen.

    Ambrose Bierce

  38. Wasser in der Ferne kann kein Feuer in der Nähe löschen.

  39. Zwei Lebensstützen brechen nie, Gebet und Arbeit heißen sie

  40. Alter schützt vor Torheit nicht

  41. Ein Baby ist der Mutter Anker; weiter als das Ankertau kann sie nicht kreisen.

  42. Wen der Himmel bewahren will, den erfüllt er mit Güte

    Laotse

  43. Wo es Liebe regnet, wünscht sich keiner einen Schirm.

  44. Aus deinen Augen strahle gesegnetes Licht wie zwei Kerzen in den Fenstern deines Hauses die den Wanderer locken, Schutz zu suchen dort drinnen vor der stürmischen Nacht. Wen du auch triffst, wenn …

  45. Die Kunst soll leben! Mit ihr wird das Gute besser, und das Schlimmere nimmt man schon hin.

    Iwan Turgenjew

  46. Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist. Das hat es mit dem Menschen gemein.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  47. Die Kraft des Morgens bleibe bei mir, die Stärke und Weisheit der Gedanken mögen mich begleiten. Lass mich deinen Weg erkennen bis ich schlafen gehe in dieser Nacht.

  48. Man kann ein lächelndes Antlitz nicht schlagen

  49. Wenn ein Kind erst einmal geboren ist, liegt es nicht mehr in unserer Macht, es nicht zu lieben oder nicht für es zu sorgen.

    Epiktet

  50. Ein guter Vater verbirgt seine Krallen

  51. Das Gebet macht der Witwe einen Wall um ihr Hüttlein.

  52. Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.

    Matthias Claudius

  53. Individualität ist überall zu schonen und zu ehren als Wurzel jedes Guten.

    Jean Paul

  54. Vertraue Allah, aber binde das Kamel fester an.

  55. Am warmen Kamin träumt es sich gut vom Schneesturm.

  56. Deck' dein Kind mit Blüten zu! Was du ihm an Glück gegeben, wiegt vielleicht einmal in Ruh ihm den herbsten Schmerz im Leben.

    Victor Blüthgen

  57. Sie müssen denken, dass das Leben Sie nicht vergessen hat, dass es Sie in er Hand hält. Es wird Sie nicht fallen lassen.

    Rainer Maria Rilke

  58. Möge Gott auf dem Weg, den Du vor Dir hast, vor Dir hergehen. Das ist mein Wunsch für Deine Lebensreise. Mögest Du die hellen Fußstapfen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen.

  59. Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes, auch ihre Irrwege und Fehler lässt Gott ihnen zum Guten werden.

    Augustinus

  60. Gleich von Geburt an begleitet einen jeden ein Schutzgeist, der unbemerkt sein Leben leitet.

    Menander