Sprüche über Mißtrauen
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Wo Vertrauen brüchig wird, zieht Mißtrauen ein und verändert den ganzen Blick auf den anderen. Es schützt vor Enttäuschung und macht doch gleichzeitig jede Nähe schwerer, weil hinter Worten und Gesten ständig ein verborgener Zweifel mitgeht. Darin liegt seine beklemmende Macht über Beziehungen und Entscheidungen.
Sprüche und Zitate zum Thema Mißtrauen lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.
Es gibt kein anderes Mittel, den Schwankenden zu helfen, als dass man aufhört, selbst zu schwanken.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Nicht genug glauben ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis wie zu viel glauben
— Claude Tillier
Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn; nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede.
— Friedrich von Schiller
Ohne Argwohn zu sein ist den meisten Menschen fast so, wie ohne Verstand zu sein.
— Ludwig Marcuse
Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht
— Francis Bacon
Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.
— Carl Hilty
Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Misstrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns.
— Rainer Maria Rilke
Vorsicht im Vertrauen ist allerdings notwendig; aber noch notwendiger ist Vorsicht im Misstrauen.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Die Wahrheit ist oft zu einfach, um Glauben zu finden.
— Fanny Lewald
In der Politik ist das persönliche Gefühl, das uns die Menschen einflößen, ein schlechter Wegweiser.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Unglück fürchten, Hindernisse voraussehen, über möglichen Schwierigkeiten brüten, das ist ruinierend und der sicherste Weg zu äußerlicher oder innerlicher Armut.
— Prentice Mulford
Das Gefühl des Rechts macht groß, edel, frei, nachsichtig – Rechte haben macht egoistisch, misstrauisch und unduldsam. Dies zeigt sich in allen staatlichen und privaten Verhältnissen, in der Familie, …
— Fanny Lewald
Der Zweifel ist nicht schöpferisch.
— Fanny Lewald
Einen Glauben kann man verlieren und wieder finden. Der Verlust der Glaubwürdigkeit ist endgültig.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte
— Juvenal
Gewöhnlichkeiten werden jedem geglaubt, zum Ungewöhnlichen bedarf es der Autorität
— August Pauly
Sei als Freund behutsam und gerecht, wer mit Misstrauen forscht, macht alles schlecht.
— Heinrich Martin
Leider, dem Mitleid entsprießt nur allzuoft die Verachtung; darum verberge Dein Leid tief in der innersten Brust.
— Heinrich Martin
Wer nicht heiratet, wird nie so glücklich, als er wünscht, aber auch nie so unglücklich, als er fürchtet.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen misstraut.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Die Vertrauensseligen der Gegenwart sind die Misstrauischen der Zukunft.
— Otto Weiss
Die allerbesten Gesetze eines Landes zeigen beleidigendes Misstrauen gegen seine Bewohner.
— Otto Weiss
Unbedingt traut nur der seiner Menschenkenntnis, der keine hat.
— Otto Weiss
Die vorsichtigen, die alles bedenkenden, alles voraussehenden Menschen fallen stets herein, denn immer mit Schwierigkeiten rechnen, heißt sie erschaffen.
— Prentice Mulford
Lies nicht, um zu widersprechen oder zu glauben, sondern um zu prüfen und zu erwägen!
— Thomas Babington Macaulay
Man traue keinem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden lässt.
— Edward Gibbon
Von hundert Verdachten sind neunundneunzig falsch
Ich mißtraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihnen erwartet, weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt.
— Susan Brownell Anthony
Es ist besser, sich von Zweifeln beunruhigen zu lassen, als lange im Irrtum zu verweilen
— Alessandro Manzoni
Lass Argwohn, willst du nicht in Angst und Kummer schweben; denn Furcht und Argwohn sind ein steter Tod im Leben.
— Martin Opitz
Mißtrauen ist die Axt am Baum der Liebe.