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Sprüche über Mißtrauen

91 Sprüche — Seite 2

Wo Vertrauen brüchig wird, zieht Mißtrauen ein und verändert den ganzen Blick auf den anderen. Es schützt vor Enttäuschung und macht doch gleichzeitig jede Nähe schwerer, weil hinter Worten und Gesten ständig ein verborgener Zweifel mitgeht. Darin liegt seine beklemmende Macht über Beziehungen und Entscheidungen.

Sprüche und Zitate zum Thema Mißtrauen lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Es gibt kein anderes Mittel, den Schwankenden zu helfen, als dass man aufhört, selbst zu schwanken.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  2. Nicht genug glauben ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis wie zu viel glauben

    Claude Tillier

  3. Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn; nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede.

    Friedrich von Schiller

  4. Ohne Argwohn zu sein ist den meisten Menschen fast so, wie ohne Verstand zu sein.

    Ludwig Marcuse

  5. Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht

    Francis Bacon

  6. Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.

    Carl Hilty

  7. Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Misstrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns.

    Rainer Maria Rilke

  8. Vorsicht im Vertrauen ist allerdings notwendig; aber noch notwendiger ist Vorsicht im Misstrauen.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  9. Die Wahrheit ist oft zu einfach, um Glauben zu finden.

    Fanny Lewald

  10. In der Politik ist das persönliche Gefühl, das uns die Menschen einflößen, ein schlechter Wegweiser.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  11. Unglück fürchten, Hindernisse voraussehen, über möglichen Schwierigkeiten brüten, das ist ruinierend und der sicherste Weg zu äußerlicher oder innerlicher Armut.

    Prentice Mulford

  12. Das Gefühl des Rechts macht groß, edel, frei, nachsichtig – Rechte haben macht egoistisch, misstrauisch und unduldsam. Dies zeigt sich in allen staatlichen und privaten Verhältnissen, in der Familie, …

    Fanny Lewald

  13. Der Zweifel ist nicht schöpferisch.

    Fanny Lewald

  14. Einen Glauben kann man verlieren und wieder finden. Der Verlust der Glaubwürdigkeit ist endgültig.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  15. Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte

    Juvenal

  16. Gewöhnlichkeiten werden jedem geglaubt, zum Ungewöhnlichen bedarf es der Autorität

    August Pauly

  17. Sei als Freund behutsam und gerecht, wer mit Misstrauen forscht, macht alles schlecht.

    Heinrich Martin

  18. Leider, dem Mitleid entsprießt nur allzuoft die Verachtung; darum verberge Dein Leid tief in der innersten Brust.

    Heinrich Martin

  19. Wer nicht heiratet, wird nie so glücklich, als er wünscht, aber auch nie so unglücklich, als er fürchtet.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  20. Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen misstraut.

    Camillo Benso Graf von Cavour

  21. Die Vertrauensseligen der Gegenwart sind die Misstrauischen der Zukunft.

    Otto Weiss

  22. Die allerbesten Gesetze eines Landes zeigen beleidigendes Misstrauen gegen seine Bewohner.

    Otto Weiss

  23. Unbedingt traut nur der seiner Menschenkenntnis, der keine hat.

    Otto Weiss

  24. Die vorsichtigen, die alles bedenkenden, alles voraussehenden Menschen fallen stets herein, denn immer mit Schwierigkeiten rechnen, heißt sie erschaffen.

    Prentice Mulford

  25. Lies nicht, um zu widersprechen oder zu glauben, sondern um zu prüfen und zu erwägen!

    Thomas Babington Macaulay

  26. Man traue keinem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden lässt.

    Edward Gibbon

  27. Von hundert Verdachten sind neunundneunzig falsch

  28. Ich mißtraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihnen erwartet, weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt.

    Susan Brownell Anthony

  29. Es ist besser, sich von Zweifeln beunruhigen zu lassen, als lange im Irrtum zu verweilen

    Alessandro Manzoni

  30. Lass Argwohn, willst du nicht in Angst und Kummer schweben; denn Furcht und Argwohn sind ein steter Tod im Leben.

    Martin Opitz

  31. Mißtrauen ist die Axt am Baum der Liebe.