Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
178 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1830 - 1916
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) war eine österreichische Freifrau und Schriftstellerin, deren psychologische Erzählungen zu den herausragenden deutschsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts zählen.
Mehr auf WikipediaDer Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Vielherrschaft der Dummen
✦ 3.8Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt
✦ 3.8Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
✦ 3.8Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie, zu Tisch setzen.
✦ 3.8Sich glücklich fühlen können, auch ohne Glück, das ist das Glück.
✦ 3.8Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.
✦ 3.8Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.
✦ 3.8Einen Menschen wissen, der dich ganz versteht, der in Bitternissen immer zu dir steht, der auch deine Schwächen liebt, weil du bist sein; dann mag alles brechen, du bist nie allein.
✦ 3.8Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.
✦ 3.8Was noch zu leisten ist, das bedenke, was du schon geleistet hast, das vergiß
✦ 3.8Der grösste Feind des Rechtes ist das Vorrecht.
✦ 3.8Beim Wiedersehen nach einer Trennung fragen die Bekannten, was mit uns, die Freunde, was in uns vorgegangen ist.
✦ 3.8Die Ehe ist ein Zustand, in dem es zwei Leute weder mit- noch ohne einander längere Zeit aushalten können
✦ 3.8An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.
✦ 3.8Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo sie uns beliebt
✦ 3.8Die Gewohnheit ist langlebiger als die Liebe und überwindet manchmal sogar die Verachtung.
✦ 3.8Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.
✦ 3.8Auch in dem elendsten Dasein gibt es ein Häkchen, an das ein Faden des Heils sich anknüpfen könnte.
✦ 3.8Etwas sollen wir unseren so genannten guten Freunden immer abzulernen suchen - ihre Scharfsichtigkeit für unsere Fehler.
✦ 3.8Der Hass ist ein fruchtbares, der Neid ein steriles Laster.
✦ 3.8Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.
✦ 3.8Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
✦ 3.8Es entmutigt oft den wärmsten Menschenfreund, dass er so vielen Hilfsbedürftigen begegnet, denen nicht zu helfen ist.
✦ 3.8Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.
✦ 3.8Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.
✦ 3.7Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.
✦ 3.7Das Verständnis reicht oft viel weiter als der Verstand.
✦ 3.7Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.
✦ 3.7Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht
✦ 3.7Einer Gesellschaft die man damit unterhalten kann, dass zwei Menschen einen Ball hin- und herschlagen, ist alles zuzutrauen.
✦ 3.7Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit
✦ 3.7Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.
✦ 3.7Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.
✦ 3.7Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.
✦ 3.7Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
✦ 3.7Die Menschen, bei denen Verstand und Gemüt sich die Waage halten, gelangen spät zur Reife.
✦ 3.7Beim Genie heißt es: Laß dich gehen! Beim Talent: Nimm dich zusammen!
✦ 3.7Langweilig ist, wer ein paar alte Gedanken hat, die ihm alle Tage neu einfallen.
✦ 3.7Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, dass der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird.
✦ 3.7Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.
✦ 3.7Man kann den Leuten aus dem Wege gehen vor lauter Verachtung oder - vor lauter Respekt.
✦ 3.7Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.
✦ 3.7Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen.
✦ 3.7Nur wieder empor nach dem Sturz aus der Höhe! Entweder fällst du dich tot, oder es wachsen dir Flügel.
✦ 3.7Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.
✦ 3.7Wohl jedem, der nur liebt, was er darf, und nur haßt, was er soll
✦ 3.7Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
✦ 3.7Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst
✦ 3.6Wer sich gar zu leicht bereit findet, seine Fehler einzusehen, ist selten der Besserung fähig
✦ 3.6Wenn wir eine Freude ganz ungetrübt geniessen sollen, muss sie einem Menschen zuteil werden, den wir lieben.
✦ 3.6"Ich hatte mich so gefreut!", sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut, ist das denn gar nichts?
✦ 3.6Ein kleines Lied, wie geht's nur an, dass man so lieb es haben kann, was liegt darin? Erzähle! Es liegt darin ein wenig Klang ein wenig Wohllaut und Gesang, und eine ganze Seele.
✦ 3.6Die unerträglichsten Heuchler sind diejenigen, die jedes Vergnügen, das ihnen geboren wird, von der Pflicht zur Taufe tragen lassen.
✦ 3.6Kein Toter ist so begraben wie eine erloschene Leidenschaft
✦ 3.6Ein anregendes Buch – eine Speise, die hungrig macht.
✦ 3.6Ein fauler und ein fleißiger Mensch können nicht gut miteinander leben, der faule verachtet den fleißigen gar zu sehr.
✦ 3.6Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe als sie verdienen
✦ 3.6Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt. So will ich warten auf das neue Leben und ohne A …
✦ 3.6Vieles erfahren zu haben heißt noch nicht, Erfahrung zu besitzen.
✦ 3.6Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei.
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