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Sprüche über Leistung

350 Sprüche — Seite 6

Was erarbeitet, verwirklicht und unter Einsatz der eigenen Kräfte erreicht wird, gewinnt im Begriff der Leistung eine besondere Form. Sie steht für Können, Einsatz und den Willen, sich an einer Aufgabe zu bewähren, und prägt damit das Selbstverständnis vieler Menschen. Deshalb gehört dieses Thema zu den wichtigen Fragen moderner Lebensführung.

Ihr wahrer Wert zeigt sich jedoch nicht allein im Ergebnis, sondern auch in Maß, Redlichkeit und innerer Haltung. Die Sprüche zu diesem Thema erinnern daran, dass Leistung ohne Sinn leer wirken kann und mit Sinn oft weit über das Sichtbare hinausreicht.

  1. Das Mutterglück ist das einzige, das keinem unverdient zuteil werden kann; denn man kann es ja nur empfinden in der strengsten treuesten Pflichterfüllung.

    Wilhelmine von Hillern

  2. Keine Zeit ist verloren, in der man nach Wahrheit gestrebt hat.

    Wilhelmine von Hillern

  3. Glaubt mir, die Welt wird Euch nichts schenken. Wenn Ihr ein Leben wollt - so stehlt es!

    Lou Andreas-Salomé

  4. Der beste Arzt ist der, der sich überflüssig macht.

    Anna Fischer-Dückelmann

  5. Hätte man von Anbeginn der Zeiten immer das nützliche und heilsame nur deswegen unterlassen, weil es noch neu und nicht im Gebrauch war, weil es gerade erst erfunden wurde, so würden den Menschen viel …

    Dorothea Christiane Erxleben

  6. Auf das selbst Denken kommt alles an, auf die Gegenstände desselben oft sehr wenig.

    Rahel Varnhagen von Ense

  7. Mit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bisschen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben

    Frances Hodgson Burnett

  8. Man tut, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat.

    Paula Modersohn-Becker

  9. Das Alltägliche genügt, um es zu tun. Soll man auch noch davon reden?

    Philipp Otto Runge

  10. Sorge, dass zum kleinsten Werke die ganze Kraft gesammelt ist.

    Friedrich Julius Hammer

  11. Jeden adelt sein eigenes Werk.

    Juvenal

  12. Niemand arbeitet so hart für sein Geld, wie der, der es geheiratet hat

    Kin Hubbard

  13. Viele Leute verwechseln schlechtes Management mit Schicksal.

    Kin Hubbard

  14. Welche Triebkraft muss doch die Eitelkeit haben, dass sie die Menschen so groß von sich selbst denken lässt, da doch alles in der Welt uns klein zu machen geeignet ist.

    August Pauly

  15. Wir können uns nicht selbst mit Vorsatz überraschen. Aber in dem, was unsere eigene Seele uns aus dem unbekannten Dunkel ihres Arbeitsraumes überreicht, erleben wir dieselbe Überraschung, als ob ein …

    August Pauly

  16. Es kann sich kein Sperling in Wolkenhöhe behaupten; und wenn ihn ein Adler hinauftrüge, er strebte wieder hinunter, wo ihm das Pferd seinen unverdauten Hafer hinterlassen hat.

    August Pauly

  17. An großen Dingen misst man kleine Leute.

    August Pauly

  18. Gute Bücher denken für uns, bei schlechten Büchern müssen wir für sie denken. Darum sind uns diese oft nützlicher als jene.

    August Pauly

  19. Es ist wohltuender, der Größe des Unerforschten inne zu werden, als sich im Genuss des Erforschten zu ergehen.

    August Pauly

  20. Wenn plötzlich in der Menschheit Vernunft einkehrte, so würde in allen ihren Dingen die größte Revolution eintreten, welche sie je gesehen hätte.

    August Pauly

  21. Echte Gedanken strömen hervor wie Lava aus dem Berg. Sie bringen die Wärme einer unbekannten Tiefe mit sich.

    August Pauly

  22. Menschen, welche alles auf den Kopf stellen, bringen dadurch zuweilen eine Wahrheit auf die Beine.

    August Pauly

  23. Die großen Menschen aller Zeiten bilden eine einzige Zeit.

    August Pauly

  24. Alle Kunst wächst aus Entsagung.

    Theresa Keiter

  25. Ein Übel, das größeren Übeln vorbeugt, wird ein Gut.

    Friedrich Paulsen

  26. Arbeiten sollen wir tun um unsere Wert- und Wesensteigerung.

    Friedrich Paulsen

  27. Tugend schärft nur ihre Kraft, wenn sie schweigend schafft.

    Heinrich Martin

  28. Was wir selbst geschaffen haben, freut uns mehr als fremde Gaben.

    Heinrich Martin

  29. Was heißt Schaffen in der Poesie? Wenn dichterische Begeisterung die Seele mit der Fruchtbarkeit der Phantasie überschüttet.

    Heinrich Martin

  30. Nicht durch Deine selbstständigen Meinungen kannst Du zur wahren Geltung gelangen, sondern durch die Handlungen, die aus ihnen hervorgehen.

    Heinrich Martin

  31. Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten

    Nicolas Boileau-Despreaux

  32. Lebendig ist, wer stark und edel strebt. Die andern leben nicht, sie werden gelebt.

    Friedrich Lienhard

  33. Auch Stillesein ist ein gewaltig Werk!

    Friedrich Lienhard

  34. Wer nicht viel tragen kann, wohltun und viel vergeben, versteht die Weisheit nicht und nicht die Kunst zu leben

    Johann Kaspar Lavater

  35. Ein Feld zu bestellen ist nicht weniger ehrenvoll, als ein Gedicht zu schreiben

    Booker T. Washington

  36. Nur eines im Leben kommt dem Vergnügen gleich, darum gebeten zu werden, eine After-Dinner-Rede zu halten; und das ist das Vergnügen, nicht darum gebeten zu werden.

    Charles Dudley Warner

  37. Ein Lehrer ohne Freudigkeit ist eine Uhr ohne Feder

    Friedrich Polack

  38. Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.

    Thomas Henry Huxley

  39. Legen wir unserer Begabung keine Zwang auf; das Ergebnis würde immer nur plump ausfallen.

    August Lafontaine

  40. Nichts nutzt die Eile; man starte zur rechten Zeit

    August Lafontaine

  41. Die Wissenschaft ist die Ortsbeschreibung der Unwissenheit.

    Oliver Wendell Holmes

  42. Manche Leute haben nicht das Recht, recht zu haben. Denn jeder muss erst den gesamten Bildungsweg zurücklegen.

    Walter Calé

  43. Die einfachste Lehre von allem, dass man die Parteien nicht nach ihren gepriesenen Zwecken, sondern nach ihren Mitteln zu würdigen habe, bleibt ohne Anhänger.

    Friedrich Christoph Dahlmann

  44. Bei allen Völkern, die es zu etwas Großem in der Welt gebracht, hat man nicht die Gelehrten zuerst genannt, sondern diejenigen, welche ein reiches Wissen in vaterländischen Tugenden ausprägten.

    Friedrich Christoph Dahlmann

  45. Bei allen menschlichen Unternehmungen ist, wenn man über den Zweck einig ist, die Ausführbarkeit das zweite.

    Friedrich Christoph Dahlmann

  46. Ein Bild muss mit demselben Gefühl gemacht werden, mit dem ein Verbrecher seine Tat ausführt.

    Edgar Degas

  47. Der Geist ist wie ein Fallschirm: er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.

    Lord Thomas R. Dewar

  48. Es kommt nicht darauf an, wo du die Aufgabe anpackst. Es kommt darauf an, dass du es tust.

    Eugen Diederichs

  49. Ist deine letzte innerste Wahrheit, die du gefunden hast, auch eins mit deinem Handeln?

    Eugen Diederichs

  50. Nicht auf das Orientiertsein kommt es an, nicht auf das Reden, sondern auf die Leistungen: die Tat.

    Eugen Diederichs