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Sprüche über Kunst

419 Sprüche — Seite 4

Mehr als Verzierung oder bloßer Zeitvertreib ist Kunst eine Form, das Unsichtbare sichtbar zu machen. In ihr finden Empfindung, Idee und Gestaltung zueinander und schaffen Werke, die berühren, stören, erheben oder neu sehen lehren. Deshalb gehört dieses Thema zu den großen Ausdrucksformen menschlicher Kultur.

Ihre eigentliche Kraft liegt darin, dass sie nicht nur abbildet, sondern Wirklichkeit verwandelt. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen Kunst als Raum von Schönheit, Freiheit und Deutung, in dem das Leben eine verdichtete und oft überraschende Gestalt annimmt.

  1. Musik sagt das Unsagbare.

    Bedrich Smetana

  2. Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild.

    Leonardo da Vinci

  3. Die Musik ist zum weitaus größten Teil impulsiv und unbeschreibbar.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  4. Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

    Friedrich der Große

  5. Leicht kommt man an das Bildermalen, doch schwer an Leute, die's bezahlen.

    Wilhelm Busch

  6. Jede Kunst erfordert ein ganzes Menschenleben.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  7. Geselligkeit ist die Kunst, den Umgang mit sich selbst zu verlernen.

    Oscar Blumenthal

  8. Tanz ist die einzige Kunst, in dem wir selbst der Stoff sind, aus dem sie gemacht ist.

    L. Schnabel

  9. Viele gute Köche sind gerade dadurch verdorben worden, dass sie zur Kunst übergingen.

    Paul Gauguin

  10. Es ist einerlei, wie groß der Künstler ist. Mit der Zeit werden sie doch ein zum Mechanismus gewordener Spieler, der Musik verkauft, um damit Geld zu verdienen.

    John Knittel

  11. Kunst heißt, nicht wissen, dass die Welt schon ist, und eine zu machen

    Rainer Maria Rilke

  12. Armut ist aller Künste Stiefmutter.

  13. Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.

    Maxim Gorki

  14. Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen.

    Marquis de Vauvenargues

  15. Der Inhalt unserer Kunst liegt primär in dem, was unsere Augen denken.

    Paul Cezanne

  16. Beredsamkeit ist die Kunst, so von den Dingen zu sprechen, dass jedermann gern zuhört

    Blaise Pascal

  17. Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Kitsch ist das Echo der Kunst.

    Kurt Tucholsky

  19. Die Baukunst fordert vor allem Ruhe.

    Karl Friedrich Schinkel

  20. Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

    John Steinbeck

  21. Zur Lebenskunst gehört es, sich stets mit den richtigen Leuten zu vergleichen - im Glück wie im Unglück

    John Steinbeck

  22. Die Kunst gehört keinem Lande an, sie stammt vom Himmel

    Michelangelo

  23. Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  24. Wenn Sie mich, als Künstler, fragen, was ich in dieser Welt zu tun habe, werde ich antworten: Ich bin hier, um laut zu leben.

    Emile Zola

  25. Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.

    Jean Anouilh

  26. Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das wunderbare zu sehen

    Pearl S. Buck

  27. Lehren ist die Kunst, entdecken zu helfen

  28. Große Kunst ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann

  29. Um ein guter Maler zu sein, braucht es vier Dinge: weiches Herz, feines Auge, leichte Hand und immer frisch gewaschene Pinsel. …

    Anselm Feuerbach

  30. Zeichnen ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.

    Joseph Joubert

  31. Zu viele Männer zögern ihren Abgang von der Bühne hinaus. Das ist schlechtes Theater und schlechtes Leben.

    John Steinbeck

  32. Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und die Kunst seine Blüte.

    Georg Ebers

  33. Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden

  34. Recht zu trinken ist auch eine Kunst, die nicht jeglicher weiß zu fassen. Du sollst den Wein in dir walten lassen, aber als Feuer, nicht als Dunst!

    Franz Emanuel August Geibel

  35. Wer essen will, ohne sich auf die Kochkunst zu verstehen, wird über die dargereichten Speisen kein sicheres Urteil fällen können.

    Platon

  36. Alle Künste sind gut, ausgenommen die langweilige Kunst.

    Voltaire

  37. Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.

    Jean Paul

  38. Der Tod ist vielleicht nicht das Schwerste im Leben eines Malers.

    Vincent van Gogh

  39. Nach meiner Überzeugung hat Kunst weder mit Politik noch mit Abstammung etwas zu tun.

    Max Liebermann

  40. Was das Publikum in einer Zeitung sucht, ist das anderswo nirgends Beschaffbare.

    Edgar Allan Poe

  41. Der Dichter ist das Herz der Welt.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  42. Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  43. Im übrigen aber ist es zuletzt die größte Kunst, sich zu beschränken und zu isolieren.

    Johann Peter Eckermann

  44. Es ist nicht jedem gegeben, sich in der großen Masse zu baden: Es ist eine Kunst, die Menge zu genießen

    Charles Baudelaire

  45. Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen Schriftsteller.

    Georg Christoph Lichtenberg

  46. Wer Geld braucht, gewinnt es sich durch die Kunst immer noch auf die unschuldigste Weise und tut jedenfalls anderen am wenigsten Schaden durch die Art, wie er ihr Geld ihnen abnimmt.

    Wilhelm Raabe

  47. Kochen ist keine Kunst, essen muss man es können

  48. Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer.

    Philippe Destouches

  49. Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.

    Rudolf Steiner

  50. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    Emile Zola

  51. Was nicht wert ist, gesagt zu werden, das singt man.

    Pierre Augustin Baron de Beaumarchais

  52. Menschlich mache ich jede, künstlerisch gar keine Konzession; wer zu verlieren fürchtet, ist schon verloren.

    Gustav Mahler

  53. Künstler haben gewöhnlich die Meinung von uns, die wir von ihren Werken haben.

    Georg Christoph Lichtenberg

  54. Die Kunst geht von Einsamen zu Einsamen in hohem Bogen über das Volk hinweg.

    Rainer Maria Rilke

  55. Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.

  56. Die falsche Bescheidenheit ist der letzte Kunstgriff der Eitelkeit.

    Jean de la Bruyère

  57. Was schön klingt, spottet aller Grammatik, was schön ist, aller Ästhetik.

    Robert Schumann

  58. Wenn du nicht Güter hast und dennoch Leibeserben, bring' ihnen Künste bei, sich Güter zu erwerben.

    Martin Opitz

  59. Die Liebe, welch´lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst!

    Theodor Storm

  60. Ein Kunstwerk schön finden heißt, den Menschen lieben, der es hervorbrachte.

    Christian Morgenstern