Sprüche und Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
335 Zitate — Seite 5
Über den Autor
Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.
Mehr auf WikipediaEin Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not, denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.
✦ 3.5Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.
✦ 3.5Das läßt sich nicht lernen, man muß es tun, und so lautet wohl der erste und letzte Grundsatz jeder Erziehung.
✦ 3.5Eine stille, ernsthafte Frau ist übel daran mit einem lustigen Mann, ein ernsthafter Mann nicht so mit einer lustigen Frau.
✦ 3.5Nutze deine jungen Tage, lerne zeitig, klüger sein. Auf des Glückes großer Waage steht die Zunge selten ein. Du musst steigen oder sinken, du musst herrschen und gewinnen oder dienen und verlieren, …
✦ 3.5Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens
✦ 3.5Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.
✦ 3.5Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.
✦ 3.5Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.
✦ 3.5Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.
✦ 3.5Wer Pech knetet, klebt seine eigenen Hände zusammen
✦ 3.5Du trägst sehr leicht, wenn du nichts hast; aber Reichtum ist eine leichtere Last.
✦ 3.5Wir sind nie entfernter von unseren Wünschen, als wenn wir uns einbilden, das Gewünschte zu besitzen.
✦ 3.5Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.
✦ 3.5Was ist ein Akademiker anderes als ein eingelerntes und angeeignetes Glied einer grossen Vereinigung ?
✦ 3.5Das Schwache ist ein Charakterzug unseres Jahrhunderts.
✦ 3.5Es bildet ein Talent sich in der Stille, sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
✦ 3.5Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswert.
✦ 3.5Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden
✦ 3.5Wer soll Meister sein? Wer was ersann! Wer soll Geselle sein? Wer was kann! Wer soll Lehrling sein? Jedermann!
✦ 3.5Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und - wenn es möglich wäre - einige vernünftige Worte sprechen.
✦ 3.5Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.
✦ 3.5Im neuen Jahr Glück und Heil. Auf Weh und Wunden gute Salbe. Auf groben Klotz ein grober Keil. Auf einen Schelmen anderthalbe.
✦ 3.5Alt wird man wohl, wer aber klug?
✦ 3.5Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier.
✦ 3.5Es ist gar schön an einem Orte fremd sein, und doch so notwendig, eine Heimat zu haben.
✦ 3.5Vom Vater hab ich die Natur, des Lebens ernstes Führen, vom Mütterchen die Frohnatur, die Lust zu fabulieren.
✦ 3.5Wahrheitsliebe zeigt sich darin, dass man überall das Gute zu finden und zu schätzen weiß.
✦ 3.5Das Glück ihm günstig sei, was hilft's dem Stöffel? Denn regnet's Brei, fehlt ihm der Löffel.
✦ 3.5Dankbarkeit ist manchmal ein Band, oft aber eine Fessel
✦ 3.5In der Welt ist es sehr selten mit dem Entweder-Oder getan.
✦ 3.5Ein kleiner Ring begrenzt unser Leben, und viele Geschlechter reihen sich dauernd an ihres Daseins unendliche Kette.
✦ 3.5Über Rosen muss man dichten, in die Äpfel lässt sich beissen.
✦ 3.5Das Gebet erfrischt die Hoffnungen des Herzens
✦ 3.4Allwissend bin ich nicht, doch ist mir viel bewusst.
✦ 3.4Auch das ist Kunst, ist Gottesgaben, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn die Sonne längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.
✦ 3.4Mit Mädchen sich vertragen, mit Männern rumgeschlagen, und mehr Kredit als Geld: so kommst du durch die Welt!
✦ 3.4Wer sich nicht nach der Decke streckt, dem bleiben die Füße unbedeckt.
✦ 3.4Gegen große Vorzüge eines andern gibt es keine Rettungsmittel als die Liebe.
✦ 3.4Der erste Gruß ist viele tausend wert, drum grüße freundlich jeden, der begrüßt
✦ 3.4Christus hat Recht, uns auf die Kinder zu weisen, von ihnen kann man leben lernen und selig werden.
✦ 3.4Zu neuen Ufern locket ein neuer Tag
✦ 3.3Die Müh ist klein, der Spaß ist groß.
✦ 3.3Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
✦ 3.3Die Demokratie rennt nicht, aber sie kommt sicherer zum Ziel
✦ 3.3Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt.
✦ 3.2Ich will Champagnerwein, und recht moussierend muss er sein!
✦ 3.2Ich habe mich so lange ums Allgemeine bemüht, bis ich einsehen lernte, was vorzügliche Menschen im Besonderen leisten.
✦ 3.2Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.
✦ 3.2Die Welt ist ein Sardellensalat; er schmeckt uns früh, er schmeckt uns spat.
✦ 3.2Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses
✦ 3.2Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!
✦ 3.1Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.
✦ 3.1Am Abend erst schätzt man das Haus.
✦ 2.8Musst dich an eignem Tun ergötzen, was andre tun, das wirst du schätzen, besonders keinen Menschen hassen und das übrige Gott überlassen.
Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.
Die Gedanken kommen wieder, die Überzeugungen pflanzen sich fort, die Zustände gehen unwiederbringlich vorüber.
Lerne nur das Glück zu ergreifen, denn das Glück ist immer da.
Ganz leise spricht ein Gott in unsrer Brust, ganz leise, ganz vornehmlich, zeigt uns an, was zu ergreifen ist und was zu fliehn.
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen