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Sprüche über Intelligenz

228 Sprüche — Seite 3

Intelligenz zeigt sich nicht nur im schnellen Denken, sondern ebenso in der Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, angemessen zu urteilen und Möglichkeiten vorausschauend einzuschätzen. Sie wirkt oft unspektakulär und doch weitreichend, weil sie Orientierung schafft, wo andere nur Einzelheiten sehen. Darum bleibt dieses Thema so faszinierend.

Ihr eigentlicher Wert liegt darin, dass sie nicht bloß klüger erscheinen will, sondern Wirklichkeit besser erfasst. Intelligenz braucht Nüchternheit, Selbstkorrektur und innere Beweglichkeit, um nicht in bloße Eitelkeit oder kalte Berechnung zu kippen.

  1. Begrüßt wird man nach Kleidung, verabschiedet nach Klugheit

  2. Wenn die Männer die Schönheit einer Frau mehr schätzen als ihre Intelligenz, so hat das seinen Grund darin, dass es mehr Dummköpfe gibt als Blinde.

  3. Ich scheue Kritik, die nur verletzt, ohne zu bessern und halte die meinige nicht einmal für berechtigt. Zuerst muss man wissen, dann erst fragt sich, ob man besser wisse.

    Alexander von Villers

  4. Ein Bursche braucht keinen Verstand, um nett zu sein. Eher umgekehrt. Sieh dir die ganzen gescheiten Burschen an - selten, dass es nette Kerle sind.

    John Steinbeck

  5. Die Liebe ist der Triumph der Einbildungskraft über die Intelligenz.

    H. L. Mencken

  6. Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht.

    Karel Capek

  7. Der sicherste Weg, andern die Grenzen des eigenen Wissens zu verbergen, ist, diese nicht zu überschreiten.

    Giacomo Leopardi

  8. Die schwach an Mut sind, sind stark an Schläue

    William Blake

  9. Verbesserung macht die Strassen gerade, aber die unverbesserten, krummen Strassen sind die des Genies

    William Blake

  10. Es ist nichts Intelligentes daran, nicht glücklich zu sein...

    Dalai Lama

  11. Das sichere Gefühl geistiger Überlegenheit verliert sich bei einem Afrika-Urlaub in der Wüste sofort. Bei der Rückkehr in den Touristen-Bus stellt es sich allerdings genauso spontan wieder ein. …

    Karl-Heinz Karius

  12. Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.

    Wilhelm Busch

  13. Die Intelligenz verfolgt mich ... aber ich bin schneller!

  14. Die Intelligenz läuft dir nach - aber du bist schneller

  15. Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.

    Aristoteles

  16. Besonnenheit ist die unzertrennliche Begleiterin der Weisheit; aber mit dem Genius verbindet sie nicht einmal eine Grußbekanntschaft.

    Charles Caleb Colton

  17. Es ist die politische Halbkultur, welche die Revolutionen und deren Ideen erzeugte, und die sie hält und pflegt. Die politische Einfalt und die politische Vollbildung sind überall gegen die Ideen der …

    Friedrich Julius Stahl

  18. Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den Helden vom Abenteurer scheidet

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  19. Lerne und es werden dir Zweifel kommen. Mache dir Gedanken, und du wirst Erkenntnis erlangen.

  20. Zitate sind schon gut. Es steht eine geistige Gemeinschaft dahinter. Das klassische Zitat ist das Losungswort der Ge­bildeten in aller Welt

    James Boswell

  21. Richtiges Denken ist Quell und Bedingung richtigen Schreibens.

    Horaz

  22. Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.

    Honoré de Balzac

  23. Um die Menschen klug zu machen, muss man klug sein; sie dumm zu machen, muss man dumm scheinen.

    Ludwig Börne

  24. Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

    René Descartes

  25. Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst

    Marie von Ebner-Eschenbach

  26. Der Verstand ist eine Autorität.

    Arthur Rimbaud

  27. Der Mensch zerfällt in zwei Teile. Einen männlichen, der nicht denken will, und einen weiblichen, der nicht denken kann.

    Kurt Tucholsky

  28. Ein Mensch ist fähig zu verstehen, wie der Äther schwingt und was auf der Sonne vorgeht, aber wie sich ein anderer die Nase anders putzen kann als er - da ist er unfähig zu verstehen.

    Iwan Turgenjew

  29. Wer sich der Weisheit rühmet, der prahlt mit einem Licht, das er nicht hat, denn Weisheit, die wahre, rühmt sich nicht.

    Friedrich Julius Hammer

  30. Als Gott dem Menschen die Intelligenz gab, war die Frau gerade gegangen um sich frisch zu machen

  31. Das Zubehör eines Sängers: Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

    Enrico Caruso

  32. Staatskunst ist die kluge Anwendung persönlicher Niedertracht für das Allgemeinwohl

    Abraham Lincoln

  33. Um zu handeln, muss man toll sein. Ein einigermaßen vernünftiger Mensch begnügt sich mit dem Denken.

    Georges Clemenceau

  34. Das Wissen ist ein Schatz, aber dessen Ausübung ist der Schlüssel dazu.

    Thomas Fuller

  35. Bei der Erfahrung kommt es darauf an, mit welchem Sinn man an die Wirklichkeit geht. Ein großer Sinn macht große Erfahrungen und erblickt in dem bunten Spiele der Erscheinungen das, worauf es ankommt.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  36. Wie nah wohl zuweilen unsere Gedanken an einer großen Entdeckung hinstreichen mögen?

    Georg Christoph Lichtenberg

  37. Die Schwerkraft des Geistes lässt uns nach oben fallen

    Simone Weil

  38. Originelle Formulierungen sind noch lange nicht originelle Einsichten.

    Ludwig Marcuse

  39. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  40. Es geht mit den Kindern des Geistes wie mit den irdischen: sie wachsen, während sie schlafen.

    Hans Christian Andersen

  41. Man muss nicht viel sprechen, man muss wesentlich sprechen.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  42. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewußtsein seiner selbst.

    René Descartes

  43. Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.

    René Descartes

  44. Die Entwicklung der Redefertigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  45. Nicht immer muss ein gelehrter Herr auch ein kluger sein.

    Johann Jakob Engel

  46. Der Weise angelt nur mit seinem eigenen Wert, mit keinem geringerem Köder.

    Ralph Waldo Emerson

  47. Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.

    Karl Kraus

  48. Die politische Unbeweglichkeit ist unmöglich, man muss mit der menschlichen Intelligenz vorwärts gehen.

    Francois René de Chateaubriand

  49. Ein Dummkopf hat mehr Einfälle, als ein Weiser vorhersehen kann

    Joseph Conrad

  50. Die Richtung unseres Geistes ist wichtiger als sein Fortschritt.

    Joseph Joubert

  51. Eine ungerechte Tat, mit guter Absicht und aus Unwissenheit des Bösen begangen, bleibt immer ein Verbrechen, wenngleich die Schuld des Täters wegfällt und wir nur die Beschränktheit seiner Einsicht be …

    Johann Georg Adam Forster

  52. Die Genies brechen die Bahnen, und die schönen Geister ebnen und verschönern sie.

    Georg Christoph Lichtenberg

  53. Es gehört nicht weniger Geist und Erfindung dazu, einen Gedanken, den man in einem Buche findet, richtig anzuwenden, als der Autor dieses Gedankens zu sein.

    Pierre Bayle

  54. Ein siebenmal verschlossener Schrank imponiert der Menge immer. Wenn er auch gänzlich leer ist. Das wissen die Schlauen unter den Dummen und hüllen sich in Schweigen.

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  55. Die Natur besiegen zu können, ist ein intellektueller Trugschluss. Besiegen setzt bekämpfen und vernichten voraus.

    Else Pannek

  56. Der Gehorsam ist ein erhabener Vorzug, dessen nur die vernünftige Kreatur fähig ist.

    Augustinus

  57. Politik ist Kunst des Umganges auf höherer Stufe.

    Hugo von Hofmannsthal

  58. Der beste Beobachter und der tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.

    Henry Thomas Buckle

  59. Takt ist die Fähigkeit, die Leute so zu behandeln, als wüßten sie, worüber sie sprechen.

    Franklin P. Jones

  60. Der Mann, der überhaupt nicht liest, ist gebildeter als der Mann, der nichts anderes als Zeitung liest

    Thomas Jefferson