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Sprüche über Humor

806 Sprüche — Seite 13

Wo Schwere nicht geleugnet, aber auf menschliche Weise gelockert wird, zeigt sich Humor. Er verbindet Schärfe mit Milde, Distanz mit Wärme und macht das Leben erträglicher, ohne es kleinzureden. Deshalb besitzt dieses Thema eine kluge Heiterkeit, die weit über bloßen Witz hinausgeht.

Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Verbissenheit den Blick verengt und ein Lächeln wieder Luft schafft. Humor schützt vor Übersteigerung des eigenen Ichs und verleiht selbst ernsten Situationen ein Stück Beweglichkeit.

  1. Wenn im Hof der Metzger parkt, kriegt das Schwein 'nen Herzinfakt!

  2. Braucht der Bauer nur einen Schinken, sieht man die Sau mit dem Holzbein winken!

  3. Im Hof da sitzt der Auerhahn, und schaut erbost den Bauern an, denn dort oben auf der Tenne, sitzt die entblösste Auerhenne!

  4. Fummeln Magd und Knecht im Stroh, brüllt der Ochse "Pornoshow!"

  5. Ist dem Bauern kalt im Schuh, steht er in der Tiefkühltruh'

  6. Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter keinen Pullover!

  7. Auf dem Baum, da saß ein Specht; der Baum war hoch, dem Specht war schlecht.

  8. Ist der Regen nicht von Dauer, war es nur ein kurzer Schauer.

  9. Frißt der Hase Eichenblätter, wird er ganz gewiß nicht fetter.

  10. Werden naß die Ahornblätter, liegt es sicherlich am Wetter.

  11. Wälzt das Schwein sich in den Lachen, so brauchst du’s ihm nicht nachzumachen

  12. Liegt der Bauer tot im Keller, war der Knecht mal wieder schneller.

  13. Wenn es nachts im Bette kracht der Bauer seine Erben macht.

  14. Hat die Bäurin zu viele Kilo, nascht sie heimlich Nachts am Silo

  15. Wenn der Knecht wie Elvis singt die Kuh im Takt den Euter schwingt.

  16. Läßt der Bauer einen fahren, flieht das Vieh in hellen Scharen.

  17. Der Trecker seinen Bauern foppt, wenn er nicht vor'm Dorfteich stoppt.

  18. Wenn im Mai die Triebe walten, kann den Bauern keiner halten.

  19. Kehr'n die Störche spät zurück, ha'm die Frösche großes Glück.

  20. Kommt der Gockel untern Trecker gibt es morgen früh keinen Wecker

  21. Wenn der Knecht zum Waldrand hetzt, war das Plumpsklo schon besetzt!

  22. Liegt mittags Weißes in den Suppen, dann hat die Bäu'rin wieder Schuppen!

  23. Der Bauer stark nach Jauche stinkt, er Hahne mit dem Brechreiz ringt

  24. Der Euterstrahl wird immer dünner, hat der Bauer klamme Finger.

  25. Der Hofhund, der die Hühner frißt, ein hundsgemeines Haustier ist.

  26. Es lässt den Bauern gar nicht ruh'n, wenn die Hähne morgens muh'n.

  27. Fällt der Vollmond auf das Dach, werden alle Bauern wach!

  28. Geht die Bäurin in die Breite, sucht der Bauer schnell das Weite.

  29. Hat der Bauer Hühneraugen, trägt er Schuhe, die nichts taugen

  30. Hülsenfrucht zum Abendbrot, morgens sind die Fliegen tot!

  31. Hüpft der Ochse auf dem Schwan, handelt sich's um Rinderwahn

  32. Ist der Bauer noch nicht satt, fährt er sich ein Hähnchen platt.

  33. Kotzt der Bauer in das Heu, stinkt es bald wie Katzenstreu.

  34. Liegt der Bauer unterm Tisch, war das Essen nimmer frisch!

  35. Melkt die Bäu'rin nachts die Ziegen, wird es wohl am Vollmond liegen

  36. Mischt der Bauer Gift zur Butter, ist sie für die Schwiegermutter!

  37. Schlapp liegt der Bauer auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise.

  38. Schreit die Bäuerin vor verzücken, läßt sie sich vom Knecht beglücken.

  39. Steckt die Axt im Kopf des Bauern, ist die Bäurin zu bedauern.

  40. Steppt wild die Sau, charmant, graziös, macht das den Metzger ganz nervös.

  41. Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.

  42. Wenn der Trecker auf dem Acker Öl verliert, hat ihn der Bauer nicht richtig inspiziert!

  43. Wird der Knecht gehetzt von Doggen, muß er um sein Leben joggen!

  44. Die Kuh springt hoch, die Kuh springt weit. Warum auch nicht, sie hat die Zeit!

  45. Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater so die Buben.

  46. Kommt die Milch in Würfeln raus, fiel im Stall die Heizung aus!

  47. Bleibt der Schnee zunächst mal liegen, hat der Bauer nichts zu pflügen.

  48. Nur Dummköpfe und Fanatiker haben überhaupt keinen Humor.

    Charles de Talleyrand

  49. Der Branntwein ist das Getränk des berühmten armen Mannes.

    Otto von Bismarck

  50. Humor ist Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  51. Kleider machen Leute, sagen die Leute, die Kleider machen.

    Daniel Spitzer

  52. Wie's auch die Philosophen fassen Humor und Witz entströmt dem gleichen Born. Humor ist weises Geltenlassen, und Witz ist kalt gewordner Zorn.

    Oscar Blumenthal

  53. Das ist Humor: durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären.

    Kurt Tucholsky

  54. Frauenzimmer haben in der Regel keinen Sinn für Scherz, sie goutieren ihn nur, wenn sie gerade in lustiger Stimmung sind.

    Franz Grillparzer

  55. Es ist mit dem Witz wie mit der Musik, je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man.

    Georg Christoph Lichtenberg

  56. Treibt's das Hähnchen allzu lange, fällt das Hühnchen von der Stange.

  57. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Hofhund: "Huch, es nieselt."

  58. Spielt die Dorfmusik zum Tanze, krümmt vor Schreck sich jede Pflanze.

  59. Fehlt der Schnee zur Weihnachtsfeier, fällt er auf die Ostereier

  60. Sind die Hühner platt wie Teller war der Traktor wieder schneller