gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche und Zitate von Georg Christoph Lichtenberg

143 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1742 - 1799

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) war der erste deutsche Professor für Experimentalphysik und Begründer des deutschsprachigen Aphorismus.

Mehr auf Wikipedia
  1. Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.

    3.8
  2. Die Menschen die niemals Zeit haben tun am wenigsten

    3.8
  3. Viele Menschen sehen die Tugend mehr im Bereuen der Fehler als im Vermeiden.

    3.7
  4. Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen

    3.7
  5. Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

    3.7
  6. Habe keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halte ihn weder für zu gut, noch für zu böse

    3.7
  7. Die unterhaltendste Fläche auf der Erde für uns ist die vom menschlichen Gesicht.

    3.7
  8. Der Mann hatte so viel Verstand, dass er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.

    3.7
  9. Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein, um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben.

    3.7
  10. Wir lächeln über das Kind, das den Stuhl schlägt, an dem es sich gestoßen hat, und klagen doch mit einer völlig ähnlichen Philosophie im Alter das Schicksal gegen Leiden an, woran wir selbst Schul …

    3.7
  11. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

    3.7
  12. Die gefährlichsten Unwahrheiten, sind Wahrheiten, mäßig entstellt

    3.7
  13. Liebe: ein Handel, wo beide Parteien gewinnen.

    3.7
  14. Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenprallen, und es klingt hohl, ist es dann allemal das Buch?

    3.7
  15. Von den jedermann bekannten Büchern muss man nur die allerbesten lesen, und dann lauter solche, die fast niemand kennt, deren Verfasser aber sonst Männer von Geist sind.

    3.7
  16. Die Seele legt, so wie der Magnet den Feinstaub, das Gesicht um sich herum

    3.6
  17. Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.

    3.6
  18. Nichts macht schneller alt als der immer vorschwebende Gedanke, dass man älter wird.

    3.6
  19. Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht denken dürfen.

    3.6
  20. Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.

    3.6
  21. Reisen, mein Lieber, macht mich gesund. Ich bin nie gesunder, als wenn mich das Posthorn weckt.

    3.6
  22. Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub.

    3.6
  23. Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope

    3.6
  24. Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen Schriftsteller.

    3.6
  25. Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten.

    3.6
  26. Woher kommt es doch, daß man bei ähnlichen Gesichtern oft so ähnliche Gesinnungen findet?

    3.6
  27. Künstler haben gewöhnlich die Meinung von uns, die wir von ihren Werken haben.

    3.6
  28. Wenn man Mitleid fühlt, so fragt man nicht erst andere Leute, ob man es fühlen soll.

    3.6
  29. Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.

    3.6
  30. Das alte Fass ist ausgetrunken, der Himmel steckt ein neues an. Wie mancher ist vom Stuhl gesunken, der nun nicht mit uns trinken kann. Doch ihr, die ihr wie wir beim alten mit so viel Ehren ausge …

    3.6
  31. Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

    3.6
  32. Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

    3.5
  33. Der Mensch, der sich vielen Glückes und seiner Schwäche bewusst ist, wird abergläubig, flüchtet zum Gebet.

    3.5
  34. Ich glaube, dass es im Krankenbette oft besser zugeht als am ersten Platz der königlichen Tafel. Ich habe wenigstens in einer kleinen Kammer als Kranker im Bette zuweilen Augenblicke gehabt, die …

    3.5
  35. Wenn man die Menschen lehrt, wie sie denken sollen, und nicht, was sie denken sollen, so wird auch dem Mißverständnis vorgebeugt.

    3.5
  36. Wovon das Herz nicht voll ist, davon geht der Mund über, habe ich öfters wahr gefunden als den entgegengesetzten Satz.

    3.5
  37. Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen.

    3.5
  38. Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich

    3.5
  39. Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden.

    3.5
  40. Das Nachahmen ist allezeit, wie mich dünkt, eine sehr nützliche Sache.

    3.5
  41. Ein guter Ausdruck ist so viel wert als ein guter Gedanke, weil es fast unmöglich ist, sich gut auszudrücken, ohne das Ausgedrückte von einer guten Seite zu zeigen.

    3.5
  42. Es ist eine ganz bekannte Tatsache, dass die Viertelstündchen größer sind als die Viertelstunden.

    3.4
  43. Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.

    3.4
  44. Wenn unsern Pädagogen ihre Absicht gelingt, ich meine, wenn sie es dahin bringen können, dass sich die Kinder ganz unter ihrem Einfluss bilden, so werden wir keinen einzigen recht großen Mann mehr …

    3.4
  45. Der Trieb, unser Geschlecht fortzupflanzen, hat noch eine Menge anderes Zeug fortgepflanzt.

    3.4
  46. Man kann auf so vielerlei Weise Gutes tun, als man sündigen kann, nämlich mit Geld, Worten und Werken.

    3.3
  47. Die Ärzte sollten nicht sagen: "Den habe ich geheilt", sondern: "Der ist mir nicht gestorben."

    3.3
  48. Das Wort "Schwierigkeit" muss gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit!

    3.3
  49. Der Dank ist für kleine Seelen eine drückende Last, für edle Herzen ein Bedürfnis.

    3.3
  50. Einer zeugt den Gedanken, der andere hebt ihn aus der Taufe, der dritte zeugt Kinder mit ihm, der vierte besucht ihn am Sterbebett, und der fünfte begräbt ihn.

    3.3
  51. Witz tötet, Humor macht lebendig! Er führt zum Nachdenken, während jener alles Denken wie durch einen scharfen Blitz beendet.

    3.1
  52. Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat

    3.0
  53. Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

    2.9
  54. Wie sind wohl die Menschen zu dem Begriff der Freiheit gelangt? Es war ein großer Gedanke.

  55. Ein gewisser Freund, den ich kannte, pflegte seinen Leib in drei Etagen zu teilen, den Kopf, die Brust und den Unterleib, und er wünschte öfters, dass sich die Hausleute der obersten und der unte …

  56. Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns nur Zwergobst.

  57. Der Pastor baut den Acker Gottes und der Arzt den Gottesacker.

  58. Fanatiker sind zu allem fähig, sonst aber zu nichts.

  59. Ein Unverschämter kann bescheiden aussehen, wenn er will, aber kein Bescheidener unverschämt.

  60. Der Mensch ist mit Fähigkeiten begabt, die sich nur bei zufälligen Gelegenheiten äußern.