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Sprüche über Freizeit

111 Sprüche — Seite 2

Was nicht von Pflicht und Zweck bestimmt wird, eröffnet in der Freizeit einen eigenen Raum des Lebens. Hier kann sich zeigen, was wirklich erholt, erfreut oder innerlich nährt, wenn äußere Anforderungen für einen Moment zurücktreten. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als bloße Pause.

Ihr Wert liegt darin, dass Freizeit nicht nur Leere füllt, sondern Persönlichkeit, Erholung und Freude Gestalt geben kann. Sie wird erst dann kostbar, wenn sie bewusst erlebt und nicht lediglich verbraucht wird.

  1. Oh wie lieb ist die Arbeit, wenn man dabei an etwas Liebes zu denken hat und sicher ist, am Sonntag mit ihm zusammen zu sein.

    Gottfried Keller

  2. Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt

    Karl Julius Weber

  3. Nimm dir Zeit, um glücklich zu sein!

  4. Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen!

    Laotse

  5. Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.

    Marcus Tullius Cicero

  6. Zeit ist eine verspielte Katze. Sie umschmeichelt einen und schlabbert den Tag auf wie eine Schale Milch

    Henry Ford

  7. Golf ist ein verdorbener Spaziergang

    Kurt Tucholsky

  8. Wer die ganze Nacht schläft, hat am Tage Anspruch auf ein wenig Ruhe

  9. Man darf wohl die Lust erstreben, die hinter der Anstrengung liegt, aber nicht die, welche davor liegt.

    Antisthenes

  10. Man sollte auch an Wochentagen ein paar Augenblicke Sonntag sein lassen.

  11. Arbeit und Ruhe gehören zusammen wie Auge und Lid

    Rabindranath Tagore

  12. Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.

  13. Träume sind der Sonntag des Denkens

  14. Ein gutes Mittel gegen die Managerkrankheit: Stecke mehr Zeit in deine Arbeit als Arbeit in deine Zeit.

    Friedrich Dürrenmatt

  15. Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

  16. Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  17. Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  18. Das Schwierigste tun wir heute, das Unmögliche morgen und übermorgen tun wir das, was uns Spaß macht.

    Fridtjof Nansen

  19. Kommt, lasst uns ausspazieren, zu hören durch den Wald die Vögel musizieren, dass Berg und Tal erschallt.

    Martin Opitz

  20. Gute Muße ist besser als gute Geschäfte. Nichts gehört unser als nur die Zeit, in welcher selbst der lebt, der keine Wohnung hat

    Baltasar Gracián y Morales

  21. Der Tag geht vorüber, das Leben flieht dahin, und doch freut der Narr sich auf den Feiertag.

  22. Mische Tun und Nichtstun und du verbringst dein Leben in Fröhlichkeit.

  23. Wenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. Dann spielt er Skat.

    Kurt Tucholsky

  24. Gewähre Erhohlung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich, was er dir schuldet, zurück

    Ovid

  25. Der Kerl, der die Arbeit erfunden hat, der muss nichts zu tun gehabt haben!

  26. Doch wozu denn hetzen, eilen, schöner ist es zu verweilen, und vor allem dran zu denken, sich ein Päckchen Zeit zu schenken.

    Ursel Scheffler

  27. Wenn das ganze Jahr Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.

    William Shakespeare

  28. Es gibt nichts, wofür man Zeit findet. Wenn man Zeit haben möchte, muss man sich welche schaffen

    Leopold von Ranke

  29. Die meisten Menschen bringen so das ganze Leben hin, dass sie sich von Pfingsten nach Weihnachten und von Weihnachten nach Pfingsten sehnen.

    Theodor Fontane

  30. Fernsehen. Fern von der Realität und jeglichem Sachverstand das nahende Ende sehen.

    Julian Scharnau

  31. Ruhe ist nur durch Arbeit zu gewinnen.

  32. Der Müßiggang, nicht die Arbeit, ist der Fluch der Menschen

    Samuel Smiles

  33. Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.

    William Hazlitt

  34. Der Schlaf ist das einzige Geschenk, das uns die Götter ohne Arbeit gaben, mit der Arbeit aber dreifach versüßen.

    Karl Julius Weber

  35. Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe!

    Lukian

  36. Uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein wie die Vögel sind: Nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  37. Was ist Freiheit? - Freizeit. Was ist Freizeit? - Freiheit.

    George Bernard Shaw

  38. Etwas Ruhe zum Besinnen, — Jede Atempause feiern und genießen. — Wir wären besinnungslos ohne Ruhe uns zu besinnen.

    Else Pannek

  39. Ein Sonntag im Herzen ist schöner als zwanzig auf einer Landpartie

    Peter Sirius

  40. Das köstlichste Gut, das ein vernünftiger Mensch besitzt, ist seine freie Zeit

    Carl Friedrich Paul Ernst

  41. Der Schlaf ist für den Menschen, was das Aufziehen für die Uhr ist.

    Arthur Schopenhauer

  42. Es ist ziemlich belanglos, mit wem man rein geschäftlich und von Berufs wegen verkehrt; doch Vorsicht ist geboten, ehe wir einen Menschen unsere Mußestunden teilen lassen.

    Prentice Mulford

  43. Wohl fühlt sich mancher allen Strapazen seines Berufs, doch nicht allen Strapazen seiner Muße gewachsen.

    Otto Weiss

  44. Wirklich zu arbeiten ist manchem nur in Mußestunden vergönnt.

    Otto Weiss

  45. Dem Tatendrange geweiht sei Dein Morgen und den Erinnerungen Dein Abend.

    Theodor Toeche-Mittler

  46. Zeitvertreib ist etwas Abscheuliches. Man verscheucht dabei das, was man am dringendsten braucht.

    Frederico Garcia Lorca

  47. Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.

    Sir Joshua Reynolds

  48. Um mit Behagen müßig zu gehen, muss man zu zweien sein, und womöglich einander lieben. Für einen allein, auch wenn man viel zu denken und Geist genug hat, ist der Müßiggang ein ermüdendes Stück Arbeit …

    Fanny Lewald

  49. Wir vertreiben uns die Zeit so lange, bis sie uns vertreibt.

    August Pauly

  50. Nichts zu tun haben ist eine fürchterliche Bürde

    Nicolas Boileau-Despreaux

  51. Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben.

    Jakob Wassermann