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Sprüche über Feindschaft

144 Sprüche — Seite 2

Wo Verletzung, Hass oder tiefes Gegeneinander Wurzeln schlagen, entsteht Feindschaft in ihrer zerstörerischen Kraft. Sie bindet Gedanken an Abwehr und Vergeltung und verengt den Blick, bis der andere nur noch als Gegner erscheint. Deshalb gehört dieses Thema zu den dunkelsten Formen menschlicher Beziehung.

Ihre Gefährlichkeit liegt darin, dass sie nicht nur trennt, sondern das Innere mitprägt. Feindschaft nährt sich aus Kränkung und Verhärtung und zeigt, wie schwer es dem Menschen fällt, aus Verletzung nicht noch weiteren Schaden wachsen zu lassen.

  1. Das intellektuelle Talent stört oft wie ein Schnupfen die natürlichen Sinne und hindert sie, den Feind zu riechen.

    Emil Gött

  2. Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.

    Friedrich Nietzsche

  3. Die Menschen sind nicht halb so gut, wie ihre Freunde sie schildern und nicht halb so schlecht, wie ihre Feinde behaupten

    Adolph Freiherr von Knigge

  4. Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.

  5. Ein Weiser nutzt seine Feinde besser aus als ein Narr seine Freunde.

    Baltasar Gracián y Morales

  6. Der Krieg ist eine Seuche. Er kann Staaten und Völker verschlingen, die vom ursprünglichen Schauplatz der Feindseligkeiten weit entfernt sind.

    Franklin D. Roosevelt

  7. Man beurteilt einen Menschen nach seinen Feinden ebenso sehr wie nach seinen Freunden

    Joseph Conrad

  8. Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.

    Thukydides

  9. Umarme deinen Feind! Denn solange du ihn mit den Armen umschlingst, ist es ihm nicht möglich, die Waffe zu ziehen

  10. Von Freunden geschlagene Wunden heilen schwerer als die von Feinden.

    August Pauly

  11. Liebe deine Feinde, denn sie sagen dir deine Fehler.

    Benjamin Franklin

  12. Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es

    Arthur Schopenhauer

  13. Ich brauche die Menschen nur einen Augenblick zu hintergehen, und meine Feinde liegen zu meinen Füßen.

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.

    Georges Clemenceau

  15. Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Seinem Feind kann man nicht aus dem Weg gehen.

  17. Nützlich ist uns oft ein Feind: Er dient, wenn er zu schaden meint.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  18. Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.

    Karl Julius Weber

  19. Wer seine eigene Freiheit sichern will, muss selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.

    Thomas Paine

  20. Den Narren erkennst Du an sechs Zeichen: Furcht ohne Grund, Rede ohne Nutzen, Wechsel ohne Fortschritt, Frage ohne Ziel, Vertrauen zu Fremden und Freundschaft mit seinem Feind.

  21. Ans Herz drück ich den Feind, doch um ihn zu ersticken

    Jean Racine

  22. Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.

    Arthur Schopenhauer

  23. Ein Nörgler hat nur einen natürlichen Gegner: sich selbst.

  24. Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt, so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen

    Carl Leberecht Immermann

  25. Einem fliehenden Feind bau eine goldene Brücke.

  26. Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen

    Friedrich Nietzsche

  27. Wer den Jähzorn besiegt, überwindet den stärksten Feind.

    Publius Syrus

  28. Wir machen uns Freunde. Wir machen uns Feinde. Aber Gott macht uns den Nachbarn von nebenan.

    Gilbert Keith Chesterton

  29. Mit der Bosheit deiner Feinde sollst du geziert werden, mit den Tugenden deines Herzens sollst du geadelt werden, mit deinen guten Werken sollst du gekrönt werden.

    Mechthild von Magdeburg

  30. Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.

  31. Wie Unglück bringend, liebe Mutter, ist Feindschaft zwischen Brüdern, und wie schwer hält die Versöhnung.

    Friedrich von Schiller

  32. Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, dass er nur eine Klasse kennt: Feinde.

    Friedrich Nietzsche

  33. Heuchler sind die gefährlichsten Feinde.

    Tacitus

  34. Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen eine große Macht über unser Leben: Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.

    Andrew Carnegie

  35. Wenn Du lange genug am Fluss sitzt, siehst Du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen

  36. Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.

    Ambrose Bierce

  37. Wer in der Einsamkeit noch geistig mit seinen Widersachern weiterkämpft, gibt sich überflüssig aus.

    Prentice Mulford

  38. Ein kluger Feind ist mir lieber als ein dummer Freund

  39. Ein Feind ist zu viel, hundert Freunde sind zu wenig.

  40. Sag deinem Freund nicht, was dein Feind nicht hören soll

  41. Wenn du dem Feind die Hand nicht abkacken kannst, musst du sie ihm schütteln.

  42. Jeder hat seinen Lieblingsgegner. Ohne ihn wäre unser Glück nicht vollkommen.

    Le Corbusier

  43. Oft beklagen wird das Unglück unserer Feinde mehr aus Stolz als aus Mitleid. Um ihnen zu zeigen, dass wir erhaben über sie sind, geben wir ihnen Beweise unseres Mitleids

    François de la Rochefoucauld

  44. Suche selbst deine Fehler zu erkennen; denn die Wohlwollenden machen dich nicht darauf aufmerksam, um dir nicht wehe zu tun, die Feindseligen nicht, weil sie sich über diese Fehler freuen.

    Franz Grillparzer

  45. Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.

    Giacomo Casanova

  46. Vier Dinge dürfen uns nicht blenden: Die Vertraulichkeit des Fürsten, die Schmeichelei der Damen, das Lächeln des Feindes und die Wärme des Winters; denn sie sind von kurzer Dauer.

  47. Zehn Späße bringen dir hundert Feinde ein.

    Laurence Sterne

  48. Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken

    Emil Gött

  49. Man muss mit seinen Feinden leben, da man nicht jedermann zum Freund haben kann.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  50. Die Wut im Angesicht des Feindes macht die Augen trübe.

  51. Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnu …

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  52. Ein törichter Freund ist eine größere Plage als ein weiser Feind.

  53. Liebe ist ein seltenes Kraut, das selbst den geschworenen Feind zum Freund macht, und dieses Kraut erwächst aus der Gewaltlosigkeit.

    Mahatma Gandhi

  54. Jeder Feind hat eine Schwachstelle! Wenn man diese erkennt, kann man diesen auch vernichten!

  55. Liegt der Hund, so beißen ihn alle.

  56. Das Glück ist dem Frommen feind.

  57. Mein Hund ist mein Freund, meine Frau ist mein Feind und mein Sohn ist mein Herr

  58. Man muss dem Feind das Messer nicht in die Hand geben.

  59. Jähe Liebe, lange Feindschaft.

  60. Wie könnte einer Feind der Frau sein - sie sei, wie sie wolle? Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert, darum lässt Gott sie lange leben, auch wenn sie noch so garstig wäre.

    Philippus Theophrastus Paracelsus