Sprüche über Eifersucht
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Eifersucht ist eines jener Gefühle, die Liebe und Angst auf unheilvolle Weise vermischen können. Sie entsteht aus Verlustfurcht, Vergleich und innerer Unsicherheit und richtet ihren Blick oft stärker auf das Bedrohliche als auf das Verbindende. Darum besitzt dieses Thema eine besondere Schärfe in Beziehungen und Selbstbildern.
Sprüche und Zitate zum Thema Eifersucht lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.
Jeder außerordentliche Vorzug isoliert.
— Carl Hilty
Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.
— Hermann Bahr
Die begründete wie die unbegründete Eifersucht vernichtet diejenige Würde, deren die gute Liebe bedarf.
— Gottfried Keller
Alles wird man dir verzeihen, aber man ist unerbittlich gegen das Genie.
— Christian Johann Heinrich Heine
Eine hübsche Frau, die in eine Familie kommt, hat die häßlichen gegen sich.
Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.
Der Mantel der Liebe wärmt am besten, wenn er mit ein bißchen Eifersucht gefüttert ist.
Die Liebe schwankender Charaktere wird erst durch Eifersucht zu einer starken Empfindung.
— Walter Calé
Alle Buckligen verachten jeden ohne Buckel; alle krummen Nasen rümpfen sich verächtlich, wenn sie einer geraden begegnen.
— Alphonse Daudet
Wenn eine Frau ihren Mann noch so sehr hasst, ihren Platz räumt sie doch freiwillig keiner anderen
— Karl von Perfall
Der Neid ist eine Geißel, deren Opfer im Stillen leiden, er ist ein nagender Wurm an dem Lebensfrieden und an der Tugend des Menschen, welcher ihm Aufnahme gewährte.
— Albertine Necker-Saussure
Der Eitle empfindet jedes einem andern gespendete Lob als eine Verkürzung der ihm gebührenden Ration.
— August Pauly
Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte
— Juvenal
Man ist nicht eifersüchtig, wo man liebt, aber da, wo man geliebt sein will.
— Rahel Varnhagen von Ense
Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.
— Kurt Tucholsky
Der Neid schwärzt wie die Flamme alles, was über ihn hinweggeht und er nicht erreichen kann.
— Jean Antoine Petit-Senn
Der Mantel der Liebe wärmt am besten, wenn er mit ein bisschen Eifersucht gefüttert ist.
Die Männer sind stets Rivalen, wenn es sich um eine Frau handelt, und sie unterschätzen für gewöhnlich die Anziehungskraft ihrer erfolgreichsten Gegner. Sie sehen bei anderen Männern nicht, was Frauen …
— John Knittel