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Sprüche über Eifersucht

78 Sprüche — Seite 2

Eifersucht ist eines jener Gefühle, die Liebe und Angst auf unheilvolle Weise vermischen können. Sie entsteht aus Verlustfurcht, Vergleich und innerer Unsicherheit und richtet ihren Blick oft stärker auf das Bedrohliche als auf das Verbindende. Darum besitzt dieses Thema eine besondere Schärfe in Beziehungen und Selbstbildern.

Sprüche und Zitate zum Thema Eifersucht lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Jeder außerordentliche Vorzug isoliert.

    Carl Hilty

  2. Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.

    Hermann Bahr

  3. Die begründete wie die unbegründete Eifersucht vernichtet diejenige Würde, deren die gute Liebe bedarf.

    Gottfried Keller

  4. Alles wird man dir verzeihen, aber man ist unerbittlich gegen das Genie.

    Christian Johann Heinrich Heine

  5. Eine hübsche Frau, die in eine Familie kommt, hat die häßlichen gegen sich.

  6. Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.

  7. Der Mantel der Liebe wärmt am besten, wenn er mit ein bißchen Eifersucht gefüttert ist.

  8. Die Liebe schwankender Charaktere wird erst durch Eifersucht zu einer starken Empfindung.

    Walter Calé

  9. Alle Buckligen verachten jeden ohne Buckel; alle krummen Nasen rümpfen sich verächtlich, wenn sie einer geraden begegnen.

    Alphonse Daudet

  10. Wenn eine Frau ihren Mann noch so sehr hasst, ihren Platz räumt sie doch freiwillig keiner anderen

    Karl von Perfall

  11. Der Neid ist eine Geißel, deren Opfer im Stillen leiden, er ist ein nagender Wurm an dem Lebensfrieden und an der Tugend des Menschen, welcher ihm Aufnahme gewährte.

    Albertine Necker-Saussure

  12. Der Eitle empfindet jedes einem andern gespendete Lob als eine Verkürzung der ihm gebührenden Ration.

    August Pauly

  13. Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte

    Juvenal

  14. Man ist nicht eifersüchtig, wo man liebt, aber da, wo man geliebt sein will.

    Rahel Varnhagen von Ense

  15. Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.

    Kurt Tucholsky

  16. Der Neid schwärzt wie die Flamme alles, was über ihn hinweggeht und er nicht erreichen kann.

    Jean Antoine Petit-Senn

  17. Der Mantel der Liebe wärmt am besten, wenn er mit ein bisschen Eifersucht gefüttert ist.

  18. Die Männer sind stets Rivalen, wenn es sich um eine Frau handelt, und sie unterschätzen für gewöhnlich die Anziehungskraft ihrer erfolgreichsten Gegner. Sie sehen bei anderen Männern nicht, was Frauen …

    John Knittel