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Sprüche über Ehe

380 Sprüche — Seite 5

Wo zwei Menschen ihr Leben miteinander verbinden, begegnen sich Nähe, Gewohnheit, Liebe und Herausforderung auf engstem Raum. Ehe ist deshalb nie nur ein äußeres Bündnis, sondern ein täglicher Prüfstein für Geduld, Treue und gegenseitige Reifung. Gerade darin liegt ihre besondere menschliche und gesellschaftliche Bedeutung.

Ihr Gelingen hängt weniger vom idealen Anfang als von der Haltung im gemeinsamen Alltag ab. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Nähe und Reibung, Verbundenheit und Verantwortung und zeigen, wie anspruchsvoll und kostbar eine dauerhafte Partnerschaft sein kann.

  1. Der Mann ist für das Weib ein Mittel: Der Zweck ist immer das Kind.

    Friedrich Nietzsche

  2. Eine Hochzeit wird nicht leicht vollbracht, eine andere wird dabei erdacht.

  3. Die Ehen werden im Himmel geschlossen, und die Torheiten werden auf Erden begangen.

  4. Sieh dich vor, dass der Sinn für das Große dir nicht abhanden kommt, ehe du es gewahr wirst.

    Friedrich von Schlegel

  5. Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: der Ehemann ist der größte von beiden.

    William Shakespeare

  6. Freunde wollen Wein und Fleisch, ein Ehegatte braucht Holz und Reis.

  7. Die Liebe der Frau erkennt man am Anzug des Mannes

  8. O Wanderer, steh und schau: Hier fiel ich - in die Hände meiner Frau! Bete für mich ein fromm Gebet, dass es dir nicht wie mir ergeht.

    Otto Julius Bierbaum

  9. Die Ehe ist eine lange Unterhaltung, unterbrochen durch Dispute.

    Robert Louis Stevenson

  10. Ohne Ehe ist der Mensch überall und nirgends zu Hause.

    Bogumil Goltz

  11. Nichts ist geschmackloser als die ganze Selbstgefälligkeit und Zufriedenheit, die aus den Gesichtern eines neu vermählten Paares leuchtet.

    Charles Lamb

  12. Nur insofern der Mensch mit sich selbst eine glückliche Ehe führt und eine schöne Familie ausmacht, ist er überhaupt ehe- und familienfähig.

    Novalis

  13. Die Liebe ist das Licht des Lebens. In der Ehe kommt die Stromrechnung.

  14. Die Ehe ist die exemplarische Bindung, sie trägt uns in die große Gebundenheit, und nur als Gebundene können wir in die große Freiheit der Kinder Gottes gelangen.

    Martin Buber

  15. Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod.

    Honoré de Balzac

  16. In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten : das kann mitunter gut gehn.

    Kurt Tucholsky

  17. Männer heiraten, weil sie müde, Frauen, weil sie neugierig sind; beide werden enttäuscht.

    Oscar Wilde

  18. Manchen Ehemännern genügt es vollkommen, wenn die Frau nur da ist, wie ein Stück Möbel.

    John Knittel

  19. Eine rechtschaffene Ehe kommt mir vor wie ein schweres, inhaltreiches Buch, drin eine sehr reiche, sehr tiefe, sehr vielfältige Lebensweisheit steht, zwar für jedermann verfaßt, aber von wenigen wirkl …

    Adolph Kolping

  20. Zu einer guten Ehe gehören Liebe und Vertrauen, gegenseitige Ergänzung, weitgehende gegenseitige Rücksichtnahme und vor allem unbedingte Treue.

    Ernst Thälmann

  21. Die Ehe ist nicht heisser Reis, den man ausspucken kann, wenn man sich den Mund verbrennt.

  22. Die Ehe erfordert Heiterkeit.

    Jean Paul

  23. Ein Mann ohne Frau ist ledig. Ein Mann mit Frau erledigt.

  24. Heirate nie des Geldes wegen. Es ist immer möglich, irgendwo anders ein Darlehen zu bedeutend niedrigerem Zinsfuß zu erhalten.

    Mark Twain

  25. Freunde sind doch immer zwei, Mann und Frau sind eins.

  26. Wer die Hure zur Ehe nimmt, ist ein Schelm oder will einer werden.

  27. Sich, ehe Anlaß da ist, entschuldigen, heißt sich anklagen; und sich bei voller Gesundheit zur Ader zu lassen, dem Übel oder der Bosheit zuwinken.

    Baltasar Gracián y Morales

  28. Wo leer zur Essenszeit im Hause sind die Töpfe, die werfen Mann und Frau einander an die Köpfe.

    Friedrich Rückert

  29. Die Ehe ist ein Vertrag, bei dem der Mann auf die Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit man ihm die andere Hälfte kocht;

    Franklin P. Jones

  30. Die meisten Männer heiraten aus Gedankenlosigkeit, wie sie aus Gedankenlosigkeit Kriege führen.

    Henry de Montherlant

  31. Früher bekam ein Mann eine Frau, die kochen konnte wie ihre Mutter. Heute bekommt er eine Frau, die trinken kann wie ihr Vater.

  32. Nach der Hochzeit ist man ein Jahr lang froh, nach dem Begräbnis zwei Jahre lang traurig.

  33. Den Acker und die Frau gib an niemand weiter.

  34. Eine schlechte Ehefrau ist sechzig Jahre Missernte

  35. Den idealen Gatten gibt es nicht. Der ideale Gatte bleibt ledig.

    Oscar Wilde

  36. Die gute Ehe ist wie ein ew'ger Brautstand

    Theodor Körner

  37. Lieb dein Weib, so haßt sie dich.

  38. Die Ehe ist ein Kunstwerk der Liebe, Werk des Könnens, an dem beide bauen, ändern, korrigieren und neu gestalten - ein ganzes Leben hindurch.

    Fritz Leist

  39. Ein Miteinander zweier Menschen ist eine Unmöglichkeit und, wo es doch vorhanden scheint, eine Beschränkung, eine gegenseitige Übereinkunft, welche einen Teil oder beide Teile ihrer vollsten Fre …

    Rainer Maria Rilke

  40. Es ist Sache der Frau, so früh wie möglich zu heiraten. Die Aufgabe des Mannes ist es, so lange unverheiratet zu bleiben wie er kann.

    George Bernard Shaw

  41. In der Ehe kann man die Sorgen teilen, die man allein gar nicht hätte

  42. Wünscht bis zum Hochzeitsglücke den Freiern Argusblicke; doch in der Ehe taugen am besten Maulwurfsaugen.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  43. Der einzige Nachteil der Ehe besteht darin, dass sie selbstlos macht. Selbstlose Menschen sind farblos.

    Oscar Wilde

  44. Der Hagestolze hat das Unglück, dass ihm niemand seine Fehler frei sagt, der Ehemann hat dies Glück.

    Jean Paul

  45. Liebe in der Verbindung sollte die Vollendung eines schönen Traums sein und nicht, da sie zu häufig ist, das Ende.

    Alphonse Karr

  46. Vor deinen Eltern erscheine angezogen, vor deinem Manne zieh dich aus.

  47. Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.

    Francis Bacon

  48. Ein Mann, der das innere Verlangen seiner Geliebten nicht ganz stillen und befriedigen kann, versteht es gar nicht zu sein, was er doch ist und sein soll. Er ist eigentlich unvermögend und kann keine …

    Friedrich von Schlegel

  49. Die Ehe ist die einzige Art von Vertrag, der für die vertragschließenden Parteien sämtliche Gesetze suspendiert, die die Beziehung zwischen ihnen schützen sollen.

    George Bernard Shaw

  50. Die eheliche Eintracht ist eine zarte Blume. Wenn ihr der Sonnenschein der Liebe oder die Nahrung der gegenseitigen Achtung fehlt, welkt die Blume schnell dahin.

    August von Kotzebue

  51. Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  52. Eine schweigsame Frau ist ein Geschenk Gottes.

  53. Die Tränen einer Witwe werden vom ersten Wind getrocknet

  54. Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschliesst, sie einzunehmen.

    August von Kotzebue

  55. Halte die Augen vor der Ehe offen - dann halb geschlossen

    Benjamin Franklin

  56. Die Ehe ist eine Institution, in der der Mann in Ruhe sein Bier trinken kann, während die Frau den Rasen mäht.

  57. Der Vater liebt das Kind nur, solange die Mutter bei ihm bleibt.

  58. Wo es eine Ehe ohne Liebe gibt, gibt es bald eine Liebe ohne Ehe.

    Benjamin Franklin

  59. Gehst du in den Krieg, so bete einmal; gehst du zur See, zweimal; gehst du aber in die Ehe - dreimal.

  60. Ein Mädchen gehorcht dem Vater, eine Ehefrau ihrem Gatten.