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Sprüche über Probleme, Zweifel, Ärger

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Spruchbild: Sprüche über Probleme, Zweifel, Ärger

Deutsche Sprichwörter über Probleme und Ärger sind pragmatisch: Rückschläge gehören zum Leben, man muss sie angehen oder ertragen. Diese Weisheiten helfen, Schwierigkeiten einzuordnen ohne sich zu verlieren.

Sprichwörter über Probleme, Zweifel und Ärger passen zu Mutmachnachrichten, Tagebucheinträgen, Reden über Krisen oder Gesprächen nach einem Rückschlag. Sie sollten klären, ohne zu beschämen. Bei frischen Konflikten sind ruhige, sachliche Zeilen besser als scharf formulierte Sprüche, die wie ein versteckter Vorwurf verstanden werden können. In Nachrichten hilft ein ergänzender Gruß, damit der Spruch nicht unverbunden stehen bleibt. Ein begleitender Wunsch macht die Worte nahbarer und verhindert, dass sie wie eine bloße Formel wirken.

  1. Bricht ein Ring, so bricht die ganze Kette.

    4.0
  2. Wer Arges tut, der scheut das Licht.

    3.9
  3. Mancher droht und zittert vor Furcht.

    3.9
  4. Wenn jemand mich e i n m a l betrügt, so verzeih' es ihm Gott, betrügt er mich zum zweitenmal, so verzeih' es m i r Gott.

    3.9
  5. Wer dich einmal betrogen hat, dem traue dein Lebtag nicht wieder.

    3.9
  6. Bescheidenheit und Demut sind genau wie Schmeichelei, das lernst du früh genug, mein Kind, im Grunde Heuchelei.

    3.8
  7. Der Feinde Fehler soll man kennen, aber nicht nennen

    3.8
  8. Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen

    3.6
  9. Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht.

    3.6
  10. Dem Feinde mit Gift nachstellen ist auch unehrlich

    3.5
  11. Sieh erst auf dich und die Deinen, dann erst schilt mich und die Meinen.

  12. Wer die Finger zwischen Tür und Angel steckt, der klemmt sich gern.

  13. Die ungeraden Finger werden eben, sobald man die Hand schließt.

  14. Wo man mit Feuerbränden wirft, da bläst der Teufel in die Asche

  15. Wenn das Feuer in der Küche ausgeht, so löscht es auch in den Herzen aus.

  16. Wer das Feuer haben will, muss den Rauch leiden.

  17. Kommt Feuer und Stroh zusammen, so gibt es gerne Flammen

  18. Wer seine Finger in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus.

  19. Fremdes Feuer ist nie so hell als der Rauch daheim.

  20. Wer anderer Feuer schürt, dem verlöscht das eigene

  21. Das Feuer, das mich nicht brennt, lösch ich nicht

  22. Feuer hört nicht auf zu brennen, man tue denn das Holz weg

  23. Neid ist dem Menschen, was Rost dem Eisen.

  24. Wer ein Feuer will löschen, muss anfangs die Funken ersticken

  25. Ein Nein zur rechten Zeit erspart viel Widerwärtigkeit.

  26. Dem lieben Friedens willen lässt man sich viel gefallen

  27. Wenn zwei Frauen zusammenkommen, wird die dritte in die Hechel genommen

  28. Drei Frauen, drei Gänse und drei Frösche machen einen Jahrmarkt

  29. Ein Haus, in dem zwei Frauen sind, wird nicht rein gefegt

  30. Verbotne Frucht schmeckt am besten

  31. Zwei Frauen in e i n e m Haus sind ihrer drei zuviel

  32. Wer einen Fuß im Frauenhaus hat, der hat den anderen im Spital

  33. An einer Frau und an einer Mühle gibt es immer was zu flicken

  34. Spiel nicht in der Fremde, sonst verlierst du Rock und Hemde

  35. Wer eilt nach fremden Gut, auf den wartet Armut

  36. Wer Frieden haben will, tut übel, dass er Streit anfängt

  37. Wer Frieden haben will, muss zum Kriege rüsten

  38. Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine

  39. An fremden Hunden und Kindern ist das Brot verloren

  40. Besser ein bäuerlicher Frieden als ein bürgerlicher Krieg

  41. Die besten Feinde sind, die zuvor drohen

  42. Argwohn ist mit dem Teufel aus einer Schüssel.

  43. Argwohn riecht den Braten, noch eh das Kalb geschlachtet ist.

  44. Wenn das Aug nicht sehen, will, helfen weder Licht noch Brill'.

  45. Wer seine Augen im Brillenfutter hat, der kann viel übersehen.

  46. Wer einkauft, hat hundert Augen nötig, wer verkauft, nur eins.

  47. Man muss hinten und vorn Augen haben.

  48. Die Augen glauben sich selbst, die Ohren anderen Leuten.

  49. Wer austeilen will, muss auch einnehmen.

  50. Wirf das Beil nicht so weit hinweg, dass du's nicht wieder holen könntest.

  51. Betrug währt nicht länger als der Soldaten Hoffart und der Witwen Andacht.

  52. Bosheit tut sich selbst den ärgsten Schaden.

  53. Ein böser Mensch ist wie eine Kohle: er brennt oder schwätzt.

  54. Wer schlechte Botschaft bringt, kommt früh genug.

  55. Wenn Heu und Stroh beisammen sind, so brennt es gern.

  56. Wer aus vielen Büchsen schießt, trifft selten die Scheibe.

  57. Wenn Feinde gute Worte geben, haben sie Böses im Sinne.

  58. Wer den Dreck rührt, muss ihn auch riechen

  59. Der hat seinen Dreck nicht weggetan, der ihn unter sein Fenster fegt.

  60. Wer höher fliegt, als er Federn hat, der kommt zum Lohn in Spott und Schad