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Sprüche über Dankbarkeit

284 Sprüche — Seite 2

Wer dankbar ist, sieht dieselbe Welt oft mit anderen Augen. Dankbarkeit verwandelt Selbstverständliches in etwas Kostbares und macht sichtbar, wie viel des Lebens Geschenk, Begegnung und unverdiente Gabe bleibt. Deshalb gehört dieses Thema zu den heilsamsten Formen innerer Sammlung.

Aus ihr wächst keine blinde Zufriedenheit, sondern ein wacher Blick für Wert und Verbundenheit. Dankbarkeit mildert Mangeldenken, vertieft Freude und verleiht selbst kleinen Erfahrungen jenes Gewicht, das im schnellen Alltag leicht verloren geht.

  1. Ist deine Seele von Undank wund, mach dich mit Spaten und Harke gesund. Ein Stück Erde, mit Liebe bestellt, beweist dir immer, dass Dank in der Welt.

  2. Ein einziger dankbarer Gedanke gen Himmel ist das vollkommenste Gebet!

    Gotthold Ephraim Lessing

  3. Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

    Christian Morgenstern

  4. Man muss wenigsten soviel Zeit aufwenden, Gott für seine Wohltaten zu danken, als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.

    Vinzenz von Paul

  5. Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"

    Christian Friedrich Hebbel

  6. Friede ernährt - Unfriede verzehrt.

  7. Wenn du die Geschichte eines großen Verbrechers liest, so danke immer, ehe du ihn verdammst, dem gütigen Himmel, der dich mit deinem ehrlichen Gesicht nicht an den Anfang einer solchen Reihe von Um …

    Georg Christoph Lichtenberg

  8. Wer sich nicht freut an Kleinigkeiten ist ärmlich dran zu allen Zeiten, er sieht oft, wie Herr Wieland spricht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Aloys Blumauer

  9. Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen!

    Marcus Tullius Cicero

  10. Wer für alles Dank begehrt, der ist selten des Dankes wert.

    Johannes Trojan

  11. Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.

    Christian Friedrich Hebbel

  12. Wer seine Bequemlichkeit für die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafür dankt

    Nicolaus Machiavelli

  13. Auch das noch musst du lernen, dankbar froh den guten Augenblick genießen

    Friedrich Halm

  14. Wie du in die Welt liebst, liebt sie dich zurück. Und das Leben ist dankbar.

    Prentice Mulford

  15. Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.

    Martin Luther

  17. Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen blasser Dunst, zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben - Meisterstück!

  18. Danke Gott, dass du geben kannst - und nicht davon abhängig bist, was andere dir geben.

  19. Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfangene zehnfach zurück

    August von Kotzebue

  20. Die beste Beschreibung des Menschen ist meiner Ansicht nach: der undankbare Zweifüßler.

    Fjodor M. Dostojewski

  21. Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaß als das der Dankbarkeit

    Jean de la Bruyère

  22. Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt

  23. Glücklich machen ist das höchste Glück. Aber auch dankbar annehmen ist ein Glück.

    Theodor Fontane

  24. Dankbarkeit und Liebe sind Geschwister.

    Christian Morgenstern

  25. Wer den Menschen nicht dankt, gibt damit auch seine Undankbarkeit gegen Gott zu erkennen

    Johannes Calvin

  26. Die Dankbarkeit der meisten Menschen ist nur der geheime Wunsch, noch mehr zu bekommen.

    François de la Rochefoucauld

  27. Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.

    Marie-Thérese Geoffrin

  28. Was wäre Nike ohne Air, was wär der Gummi ohne Bär, was wär der Bleistift ohne Mine, was wär der Zug nur ohne Schiene, was wäre Becker ohne Stich, was wäre ich nur ohne dich!

  29. Verschiebe die Dankbarkeit nie.

    Albert Schweitzer

  30. Es gibt nur ein Laster, dessen sich niemand rühmt: Undankbarkeit.

    Gerard de Nerval

  31. Es ist töricht und falsch, die Gestorbenen zu betrauern. Wir sollten lieber Gott danken, dass diese Menschen leben durften.

    George Smith Patton

  32. Was die Enttäuschung in der Dankbarkeit, die man für erwiesene Wohltaten erwartet, bewirkt, ist, dass der Stolz des Gebers und der Stolz des Empfängers sich über den Preis der Wohltat nicht einigen kö …

    François de la Rochefoucauld

  33. Gott will in manchen Fällen keinen andern Dank, als dass man seine Hände hin hält

  34. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken.

  35. Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

    Francis Bacon

  36. Der Magen eines gebildeten Menschen hat die besten Eigenschaften eines edlen Herzens: Sensibilität und Dankbarkeit.

    Alexander Puschkin

  37. Besser Kleingeld als kein Geld.

  38. Vergiss nur nie bei deinem Streben, was deine Eltern dir gegeben, behalt sie lieb ein Leben lang, das ist für sie der schönste Dank!

  39. Ist das Jahr gut ausgegangen - besser als es angefangen - bist du zufrieden und gesund, hast du, Mensch, zum Danken Grund

  40. Dankbarkeit ist nicht nur die größte aller Tugenden, sondern auch die Mutter von allen.

    Marcus Tullius Cicero

  41. Das Undankbarste, weil Unklügste, was es gibt ist Dank erwarten oder verlangen!

    Theodor Fontane

  42. Freundschaft heißt vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.

    Alexandre Dumas

  43. Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sag Dank, und nimm es hin ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum Du Dich bemühst, möge Dir gelingen …

    Wilhelm Busch

  44. Wenn sich unsere Wege trennen und wir uns nicht mehr kennen, dann wollen wir doch dankbar sein, dass wir einst durften beisammen sein.

  45. Das größte Glück auf dieser Welt ist nicht Reichtum und viel Geld. Das Größte, das will ich dir nennen, ist, einen Menschen wie dich zu kennen

  46. Für beides danken: Für das, was wir haben, und für das, was wir nicht brauchen

  47. Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, die schönsten Früchte von jedem Baum. O stört sie nic …

    Christian Friedrich Hebbel

  48. Erst muß man hungrig werden! Dann greift man nach dem Brote!

    Gustav Theodor Fechner

  49. Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein, und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt

    Theodor Fontane

  50. Wer wenig bedarf, kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen

    Plutarch

  51. Tatsächlich ist die Dankbarkeit eine Schuld, die gewöhnlich sogar anwächst; Darin gleicht sie der Erpressung: Je mehr man bezahlt, desto mehr wird gefordert.

    Mark Twain

  52. Die Propertät ist sehr zu schätzen, doch kann sie manches nicht ersetzen. Der Mensch wird schließlich mangelhaft. Die Locke wird hinweg gerafft.

    Wilhelm Busch

  53. Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.

    Berthold Auerbach

  54. Das ist die undankbare Stellung des Vaters in der Familie. Aller Versorger, aller Feind.

    August Strindberg

  55. O, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.

    George Bernard Shaw

  56. Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  57. Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken

    Johann Wolfgang von Goethe

  58. Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören

  59. Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht; sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten, verdorrten Erde sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  60. Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.

    Carl Hilty