gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Abschied

198 Sprüche — Seite 2

  1. Wenn du mich gern hast, schreibe mir; ich bitte dich darum. Wenn du etwas gegen mich hast, schreibe mir trotzdem, überwinde deinen Groll.

    Basilius von Caesarea

  2. Der längste Teil einer Reise – sagt man – ist das Durchschreiten der Haustür

    Marcus Terentius Varro

  3. Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das so, wie wenn ein Schiff hinter dem Horizont verschwindet. Es ist da, nur wir sehen es nicht mehr.

  4. Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Wer einen ebenbürtigen Gegner überlebt, wird entdecken, dass ihm etwas fehlt.

    Otto von Bismarck

  6. Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Abschied tut weh. Doch jeder Abschied trägt wunderbare, neue Lebensmöglichkeiten in sich.

    Rainer Haak

  8. Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohn …

    Thomas Carlyle

  9. Könnten wir noch einmal in Deine Augen sehen, so würden all unser Leid und Weh schwinden. Könnten wir Deinen Mund noch einmal küssen, so würden wir ganz und gar gesund. Könnten wir Dich noch einma …

  10. Am meisten wird ein kleines Kind geliebt, bis es heranwächst, ein krankes Kind, bis es gesund ist, und ein abwesendes Kind, bis es heimkommt.

  11. Jedesmal, wenn ein guter Mensch stirbt, ist es, als brenne eine Bibliothek ab.

  12. Nun legen wir alles still in Gottes ewige Hände, das Leid, den Schmerz, den Anfang und das Ende

  13. Wir sind froh, dass wir ihn hatten. Wir sind traurig, dass er uns genommen wurde. Wir sind dankbar, dass wir bei seinem Abschied nicht einsam sein mussten.

  14. Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.

  15. Man sieht sich und lernt sich kennen, man kennt sich und muss sich trennen, man trennt sich, doch nicht für immer, man scheidet, doch vergißt sich nimmer.

  16. Wer alle Brücken abbricht, muss schwimmen können.

    François de la Rochefoucauld

  17. Verlass alles, dann findest du alles; gib Abschied der Begierde, dann kommt dir die Ruhe entgegen.

    Thomas à Kempis

  18. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.

    Victor-Marie Hugo

  19. Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.

    Pierre Corneille

  20. Gott segne den, der Besuche macht - aber kurze.

  21. Wer aus seiner Heimat scheidet, ist sich selten bewusst, was er alles aufgibt: Er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.

    Gustav Freytag

  22. Der Tod ist nicht für schlimm zu achten, dem ein gutes Leben vorangegangen

    Augustinus

  23. Es ist leicht zu sterben, aber schwer zu leben.

  24. Mag auch heiß das Scheiden brennen, treuer Mut hat Trost und Licht; mag auch Hand von Hand sich trennen, Liebe lässt von Liebe nicht.

    Franz Emanuel August Geibel

  25. Herr, gib ihm die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm. Lass ihn ruhen in Frieden.

  26. Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.

    Johann Wolfgang von Goethe

  27. Die Zeit ist ein Augenblick. Unser Erdendasein wie unser Erdengang ein Fall durch Augenblicke.

    Jean Paul

  28. Bequemlichkeit hindert uns oft genug, Bindungen zu lösen - mancher verdorrt, dessen Wurzeln nicht nähren, nur festhalten.

    Ludwig Marcuse

  29. Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, wo man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist

    Gustave Flaubert

  30. Die sich hier liebten, werden sich drüben noch weit inniger lieben und ohne irgendeine Spur von Furcht noch einmal getrennt zu werden, einander unendlich liebenswert bleiben.

    Augustinus

  31. Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  32. Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wieder sehen. Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen.

  33. Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

    Bertolt Brecht

  34. Wenn du etwas lieb hast, lass es frei. Kommt es zurück, ist es dein. Kommt es nicht zurück, hast du es nie besessen!

  35. Wenn man einander schreibt, ist man wie durch ein Seil verbunden.

    Franz Kafka

  36. Unvorbereitetes Wegeilen bringt unglückliche Wiederkehr.

    Johann Wolfgang von Goethe

  37. Vor zehn Jahren ist sie von uns gegangen, auf eine Reise ohne Wiederkehr. Ein tiefer Schmerz hält uns umfangen, wir vermissen sie so sehr. Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden, die Zeit - wir hab …

  38. Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.

    Otto von Leixner

  39. Die Welt vergeht mit ihrer Pracht, die Zeit entflieht - eh du's gedacht, und alles nimmt dir einst der Tod, nur eins dir bleibt - nur ich, dein Gott!

  40. Es wär´ so schön gewesen, es hat nicht sollen sein

    Joseph Victor von Scheffel

  41. Und neigt sich auch der Abend viel zu früh mit seinen dunklen Schwingen übers Tal so war ein Leben doch ein Wunder und ein Geschenk der Liebe allzumal

  42. Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  43. In aller Stille hat uns ein unvergesslicher Mensch verlassen. In aufrichtiger Anteilnahme möchten wir unsere Trauer ausdrücken und helfen, den Schmerz zu tragen.

  44. Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.

    Christa Schyboll

  45. Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.

    Else Pannek

  46. In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  47. Ich bin doch nicht der erste Mensch, der zu sterben hat auf dieser Erde.

    Epiktet

  48. Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.

    Christian Friedrich Hebbel

  49. Man steht wohl einmal am Ende des Lebens, immer aber am Anfang des Lebens.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  50. Man verlässt Gott nicht, wenn man zu einem Hilfsbedürftigen geht, denn man findet ihn dort wieder

    Vinzenz von Paul

  51. Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

    Albert Schweitzer

  52. Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemei …

    Hieronymus

  53. Unsere Herzen sind unendlich traurig. Augenblicke - Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum, unsere Tränen begleiten Dich

  54. Und sind wir auch fern voneinander, so bleiben die Herzen sich nah, und alle, ja alle wird's freuen, wenn einem was Gutes geschah.

    August von Kotzebue

  55. Vor der Genesung einer heftigen Krankheit, im Augenblick der Kraft und Besserung ist am heftigsten der Anfall. Jedes Übel, das Abschied nimmt, erscheint am übelsten

    William Shakespeare

  56. Freue dich nicht über den, der geht, ehe du den siehst, der kommt

  57. Man stirbt, wie man lebte; das Sterben gehört zum Leben, nicht zum Tod.

    Ludwig Marcuse

  58. Ganz richtig, diese Welt ist nichtig. Auch du, der in Person erscheint, bist ebenfalls nicht gar so wichtig, wie deine Eitelkeit vermeint.

    Wilhelm Busch

  59. Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben, es stürzt ihn mitten in die Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereitet oder nicht, zu gehn, er muß vor seinem Richter …

    Friedrich von Schiller

  60. Im Augenblick des Zusammenkommens beginnt die Trennung

Abschied gehört zu den ambivalentesten Momenten des Lebens: Er beendet etwas, macht aber gleichzeitig Raum frei für das, was noch kommt. Ob es der Aufbruch eines engen Freundes ist, das Ende einer Lebensphase oder ein stiller Abschied im Alltag – stets mischt sich im Loslassen Wehmut und leises Vorwärtssehen.

Gerade darin liegt seine besondere Kraft: Abschied trägt beides in sich – den Schmerz des Verlustes und die stille Hoffnung auf Wiederbegegnung. Was sich nur schwer in Worte fassen lässt, gewinnt im Nachdenken über dieses Thema oft erst seine eigentliche Gestalt.