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Sprüche über Abenteuer

103 Sprüche — Seite 2

Wo Sicherheit endet und das Unbekannte beginnt, öffnet sich der Raum des Abenteuers. Es lockt mit Risiko, Entdeckung und jener besonderen Lebendigkeit, die nur dort spürbar wird, wo nicht alles planbar ist. Darum gehört dieses Thema zu den kraftvollsten Bildern für Aufbruch und Erfahrung.

Sein eigentlicher Zauber liegt nicht nur im Außergewöhnlichen, sondern in der Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Abenteuer verändern den Blick, weil sie Mut verlangen und zugleich zeigen, wie weit ein Mensch über Gewohntes hinausgehen kann.

  1. Jeder Tag ist ein Wagnis und wird dadurch erst lebenswert.

  2. Die deutsche Wanderlust geht letztlich aus dem abenteuerlichen Sehnen nach einem idealen Land hervor.

    Gustav Freytag

  3. Unbeständig ist eine Frau, die zu lieben aufhört; leichtfertig, die schon einen andern liebt; flatterhaft, die nicht weiß, ob sie liebt und wen sie liebt; gleichgültig, die nichts liebt.

    Jean de la Bruyère

  4. Reisen, mein Lieber, macht mich gesund. Ich bin nie gesunder, als wenn mich das Posthorn weckt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren.

    Blaise Pascal

  6. Suche nicht das Abenteuer, aber gehe ihm auch nicht aus dem Weg.

  7. Alle Vergnügungen auf jede Weise genießen zu wollen, ist unvernünftig. Alle Vergnügungen ganz vermeiden zu wollen, ist gefühllos.

    Plutarch

  8. Abenteuer: Eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.

    Gilbert Keith Chesterton

  9. Immer auf dem Sprung stehen, das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.

    Oscar Wilde

  10. Man entdeckt kein Neuland, ohne sich darauf einzulassen, die Küste für längere Zeit aus den Augen zu verlieren.

    André Gide

  11. Entspanne dich, lass das Steuer los, trudle durch die Welt, sie ist so schön.

    Kurt Tucholsky

  12. Die Ehe ist ein Abenteuer, wie in den Krieg ziehen.

    Gilbert Keith Chesterton

  13. Ein junger Mensch ist wie ein junger Most - der lässt sich nicht halten, der muss gären.

    Martin Luther

  14. Du hast nicht gesehen, woher du gekommen bist. Du wirst nicht sehen, wohin du gehst. Dazwischen liegt das Sichtbare - Deine Insel.

  15. In seiner Kühnheit, alles in Kauf zu nehmen, stürzt sich der Mensch in verbotene Frevel.

    Horaz

  16. Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den Helden vom Abenteurer scheidet

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  17. Zum rechten Sinn einer Reise gehört, dass sie etwas Mühe erfordert. Wirklich köstlich wird sie erst, wenn sie den Reiz des Abenteuerlichen hat. Die Handwerksburschen reisen immer noch am sinnvollsten. …

    Otto Julius Bierbaum

  18. Für dich würde ich Berge versetzen, dich würde ich niemals verletzen. Für dich, da würde ich alles riskieren, denn ich will dich niemals verlieren.

  19. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, welche Sehnsucht und Lust zu reisen ich habe.

    Karl Spitzweg

  20. Lass uns mit einem Kuss in eine unbekannte Welt aufbrechen.

    Alfred de Musset

  21. Es ist gar schön an einem Orte fremd sein, und doch so notwendig, eine Heimat zu haben.

    Johann Wolfgang von Goethe

  22. Die erste Liebe besteht aus etwas Dummheit und sehr viel Neugierde

    George Bernard Shaw

  23. Wer nicht die hohen Berge besteigt, kennt die Ebene nicht.

  24. Der Krieg ist kein Abenteuer. Der Krieg ist eine Krankheit. Wie ein Typhus.

    Antoine de Saint-Exupéry

  25. Ich bin ein Reisender und ein Seefahrer, und jeden Tag entdecke ich eine neue Region in meiner Seele.

    Khalil Gibran

  26. Mit Mädchen sich vertragen, mit Männern rumgeschlagen, und mehr Kredit als Geld: so kommst du durch die Welt!

    Johann Wolfgang von Goethe

  27. Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.

    Karl Julius Weber

  28. Jugend bedeutet den Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit, den Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit.

    Perikles

  29. Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten

    Gilbert Keith Chesterton

  30. Jugend ist beständige Trunkenheit: sie ist das Fieber der Vernunft.

    François de la Rochefoucauld

  31. Nur wer sich auf den Weg macht, wird neues Land entdecken.

    Hugo von Hofmannsthal

  32. Wo es eine Ehe ohne Liebe gibt, gibt es bald eine Liebe ohne Ehe.

    Benjamin Franklin

  33. Tiefe Seelen brauchen keinen Weltraum, Welteroberer brauchen keine Seelentiefe.

    Oswald Spengler

  34. Für des Menschen wilde Brust ist keine Heimat möglich.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  35. Wir müssen ein Schiff bauen, mit dem wir die Raumozeane des Weltalls befahren können.

    Johannes Kepler

  36. Labyrinthe reizen zwar zum Hindurchgehen, aber meist nur, solange es ein übersichtliches Vergnügen ist.

    Johann Jakob Bachofen

  37. Wünsche in die Realität umzusetzen, ist die Herausforderung, an der alles scheitert oder zu einem großen Abenteuer wird.

    Else Pannek

  38. Mit Koffern, Schachteln, Reisesäcken dein Glück zu suchen ziehst du aus? Freund, nimm den leichten Wanderstecken, du bringst es wahrlich eh'r nach Haus.

    Franz Emanuel August Geibel

  39. Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken.

    Ferdinand Magellan

  40. Wer nach den fernsten Gipfeln seinen Wanderwillen richtet, dessen Taschen seien unbeschwert.

    Johann Georg Zimmermann

  41. Im Bett soll man nur leichte und unterhaltende Lektüre zu sich nehmen, sowie spannende und beruhigende, ferner ganz schwere wissenschaftliche und frivole sowie mittelschwere und jede sonstige, andere …

    Kurt Tucholsky

  42. Personen, die viel auf Reisen sind und immer neue Orte und Menschen sehen, zeichnen sich durch eine gewisse Lebensfrische aus, an der es denen mangelt, die jahrein, jahraus am selben Platz leben.

    Prentice Mulford

  43. Gott erscheint mir als das größte Abenteuer der Weltgeschichte. Seine kleinste Wirklichkeit ist größer als unsere kühnste Illusion.

    Jane Laura Addams